HARBERN II - Knapp vier Wochen dauern noch die Sanierungsarbeiten an der Korsorsstraße zwischen Harbern II und Achternmeer an. Ende September muss die Straße auf insgesamt 2597 Metern wieder hergestellt sein, so sehen es die Förderrichtlinien des Amtes für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften (GLL) vor, das die Maßnahme mit insgesamt 265 000 Euro unterstützt.
Dank der Förderung durch das Land Niedersachsen und günstiger Angebote der Unternehmer hat die Gemeinde Wardenburg sich entschlossen, gleich zwei der drei Bauabschnitte auf der in den zurückliegenden Jahren durch tiefe Versackungen und Fahrbahnrisse stark gelittenen Straße zu realisieren. „Dies hat den großen Vorteil, dass die schweren Baumaschinen nicht über bereits sanierte Abschnitte fahren müssen“, sagt Bauamtsleiterin Annette Meyers.
Ende September soll die Korsorsstraße zwischen Rathjenweg und Dortmunder Weg wieder ein ebenes Profil besitzen. Um künftig widerstandsfähiger als in der Vergangenheit zu sein, werde der komplette Straßenkörper aufgenommen, so Meyers. Stellenweise seien durch die Baumaßnahmen in der Vergangenheit bis zu 70 Zentimeter an Asphalt- und Steinschichten zusammengekommen. Das erzeuge starken Druck und sei wenig elastisch. Jetzt bleibt dagegen nur noch die Sandschicht im Boden. Nach dem Profilieren der Straße, das heißt dem Einebnen, wird ein sogenanntes Geogitter über eine Breite von sechs Metern und auf den kompletten 2597 Metern verlegt. Dies soll der Straße zusätzliche Stabilität verleihen. Eine Schottertragschicht und zwei Asphaltschichten werden am Ende über dem Gitter den neuen Straßenkörper bilden. An beiden Seiten der Korsorsstraße wird zusätzlich eine jeweils 75 Zentimeter breite Schotterschicht genügend Ausweichmöglichkeiten für den landwirtschaftlichen Begegnungsverkehr geben.
Der dritte und letzte Bauabschnitt – vom Dortmunder Moorweg bis in die Nähe der Bebauung in Achternmeer – war ursprünglich für 2012 geplant. Ob er nun ebenfalls vorgezogen wird, will die Gemeinde von der allgemeinen Haushaltslage abhängig machen.
