HARKEBRüGGE - Eugen Block hat eine Vision: Unmittelbar an der Dorfstraße auf der gegenüberliegende Seite der Pfarrkirche Sankt Marien in Harkebrügge möchte der Geschäftsmann einen Brunnen bauen lassen. Die Idee hat er schon auf Papier gebracht und sie Bürgermeister Bernd Schulte vorgestellt. „Das muss natürlich noch einmal alles vertieft werden“, ergänzt Eugen Block.
Linden gepflanzt
Der Bürgermeister ist jedenfalls sehr angetan von dem Projekt: „Ich finde, dass das eine wunderbare Idee ist. Wir werden den Platz gerne zur Verfügung stellen.“
Dass Eugen Blocks Herz noch immer für Harkebrügge schlägt, merkt man schnell. Immer, wenn es die Zeit des Geschäftsmanns zulässt, setzt er sich in sein Auto und kehrt mit Ehefrau Christa an seine Geburtsstätte zurück. In Harkebrügge ist er aufgewachsen und auch zur Schule gegangen. Mittlerweile besitzt Eugen Block in Hamburg 34 Block-House-Restaurants, unter anderem auch ein Fünf- Sterne-Hotel in bester Lage. Dennoch kehrt er regelmäßig in die alte Heimat zurück: „Mir liegt das Ortsbild von Harkebrügge immer noch sehr am Herzen“, sagte Eugen Block bei einem Besuch in Harkebrügge.
Erst vor einigen Monaten ließ Block vor seinem Elternhaus, dem gleichnamigen Landgasthof, mehrere Linden pflanzen. „Hier standen früher zu meiner Jugendzeit Linden und so wollte ich das Bild wiederhaben“, begründete der 70jährige Unternehmer die Pflanzaktion.
Büsche verdecken Platz
In Bezug auf den geplanten Brunnenbau muss allerdings noch eine Abstimmung mit anderen Behörden erfolgen. „Machen, Herr Bürgermeister“, meint der Unternehmer.
Unterdessen fällt der Blick von Eugen Block, seiner Frau Christa und von Schwester Marlies Head auf den Kirchenvorplatz. „Da muss Licht ins Dunkel“, sagt er. Hohe Büsche würden den Blick auf den Platz verdecken. „Es ist gut, dass es noch Menschen gibt, die so viel Interesse an ihrem Heimatort zeigen“, freut sich Bernd Schulte über das Engagement des gebürtigen Harkebrüggers.
