HARKEBRüGGE - Auch in den nächsten zwei Jahren steht Rolf Sauerwein an der Spitze des CDU Ortsverbandes Harkebrügge. Ohne Gegenstimme wurde der Harkebrügger im Landgasthof Block in seinem Amt bestätigt. Sein Stellvertreter ist Hans-Ludwig Kurre. Um den Schriftverkehr kümmert sich weiter Markus Block. Als Besitzer sind im Vorstand Clemens Kurre, Georg Eilers, Christa Cordes und Henning Block vertreten. Rund 100 Mitglieder gehören dem Ortsverein der Harkebrügger Christdemokraten an.

Ein breites Spektrum der Rückschau auf das vergangene Vereinsjahr nahm die angelaufene Sanierung der Grundschule Harkebrügge mit einem Volumen von rund 1,8 Millionen Euro und die Kernsanierung der angrenzenden Sporthalle mit rund 1,2 Millionen Euro in Anspruch. Allerdings auf erhebliche Kritik der Mitglieder stieß die angedachte Kernsanierung der schon in die Jahre gekommen Sporthalle, die seinerzeit fast nur in Eigenleistung und mit Spenden der Harkebrügger Bevölkerung gebaut wurde. Es mache eigentlich überhaupt keinen Sinn, so eine „alte“ Turnhalle mit diesem hohen finanziellen Aufwand zu sanieren. Mit diesem Geld könne man durchaus eine neue und größere, den heutigen Anforderungen entsprechende Sporthalle bauen, so der eindeutige Tenor der Mitglieder. Sie forderten den Vorstand und auch die Gemeinde Barßel auf, Kontakt mit den Landesabgeordneten aufzunehmen, um ein Umdenken bei diesem Projekt zu erreichen.

Gerade im Hinblick auf den Neubau der Schützenhalle, der Sanierung der Sporthalle und Grundschule würde dem Dorfplatz ein neues Outfit gut zu Gesicht stehen, betonten die Versammlungsteilnehmer. So sollte eine Überplanung des Platzes erfolgen.

Die Schepser Straße werde kaum noch in diesem Jahr ausgebaut und somit dürfte sich auch der gewünschte Kreisel im Bereich der Kreuzung Schepser-, Glittenberg- und Dorfstraße verschieben, so Sauerwein. Aufgrund der vielen schweren Verkehrsunfälle sei dieser Ausbau ein Wunsch der Harkebrügger Bevölkerung. Bemängelt wurde zudem, dass die Verwaltung im Rathaus noch immer nicht eine Versammlung der Wegegenossenschaft „Zum Walde“ anberaumt habe, in der es um die Sanierung der Straße geht.