Harmenhausen/Brake - Auf weiteren gut sechs Hektar Fläche will die Firma Wilhelm Wussow in Harmenhausen Sand abbauen. Dieses Vorhaben sorgt bei den Anwohner für Angst: Sie verweisen auf jetzt schon vorhandene Schäden wie Setzungsrisse an ihren Häusern, die sie in Zusammenhang mit dem bereits stattfindendem Sand- und Kleiabbau bringen. Ein Gutachten hat diesen Zusammenhang allerdings nicht bestätigt.

Nach Abschluss des Auslegungs- und Beteiligungsverfahrens im Rahmen des wasserrechtlichen Planfeststellungsverfahrens mit integrierter Prüfung der Umweltverträglichkeit für die Erweiterung des Abbaugewässers „Harmenhausen IV“ findet nun beim Landkreis Wesermarsch ein öffentlicher Erörterungstermin am Donnerstag, 4. Juni, ab 13 Uhr im Großen Sitzungssaal des Kreishauses an der Poggenburger Straße 15 in Brake statt.

Bei diesem Erörterungstermin soll über das Vorhaben generell informiert werden. Zu offenen Fragen wird es nähere Erläuterungen geben und die eingegangenen Einwendungen, Bedenken und Anregungen sollen diskutiert werden, um eine möglichst umfassende Entscheidungsgrundlage zu schaffen. In der Ankündigung des Termins wird ausdrücklich darauf verwiesen, dass nach der Erörterung keine anschließenden Entscheidungen getroffen werden.

Aufgrund der derzeitigen Lage zum Infektionsgeschehen wird der Erörterungstermin unter bestimmten Vorkehrungen stattfinden: Die Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. Die kann per Mail an freda.gaudlitz@Lkbra.de erfolgen oder ist telefonisch unter t  04401/927617 möglich.

Der Landkreis bittet, nur am Erörterungstermin teilzunehmen, wenn dies zur Wahrung eigener Interessen erforderlich ist. Der Einlass erfolgt nur für angemeldete Teilnehmer unter Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Meter und mit Mund-Nasen-Bedeckung.

Anja Biewald
Anja Biewald Redaktion Oldenburg