HASBRUCH - „Osmoderma eremita“ – das ist der lateinische Name des feingliedrigen Gesellen, der im Hasbruch zu einiger Bekanntheit gelangt ist. Die Rede ist vom Eremiten, einer europaweit gefährdeten Totholz-Käferart. Seine mehr als daumendicken Larven finden sich, in großen Mulmtaschen, in besonders sonnenexponierten Waldbereichen oder Stamm- bzw. Baumkronenteilen. Am Sonnabend, 17. November, ist dem Eremiten ein Tagesordnungspunkt bei der Herbstveranstaltung der Gesellschaft der Freunde des Hasbruchs gewidmet. „Das Eremitenvorkommen im Hasbruch und seine Erfassung“ heißt dann das Thema eines Vortrages von Axel Bellmann. Die Herbstveranstaltung beginnt um 16 Uhr im Vielstedter Bauernhaus. Zunächst sind dort die Jahresberichte zu hören, auch steht eine Wahl an. Die Veranstaltung endet gegen 18 Uhr.
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
