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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Berentzen will mit Rum und Kräuterlimo punkten

06.02.2019

Haselünne Die Berentzen-Gruppe sieht sich bei ihrem Weg hin zu einem breit aufgestellten Getränkeunternehmen auf Kurs. Im Jahr 2018 konnte das Unternehmen aus dem emsländischen Haselünne sowohl den Umsatz als auch das Betriebsergebnis steigern. Wie Berentzen am Dienstag mitteilte, stiegen die Umsatzerlöse nach vorläufigen Zahlen im vergangenen Jahr gegenüber 2017 um 1,1 Prozent auf 162,2 Millionen Euro. Das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Konzern-Ebit) legte voraussichtlich um 6,3 Prozent auf 9,8 Millionen Euro zu.

Berentzen-Vorstand Oliver Schwegmann zeigte sich im Gespräch mit dieser Zeitung „zufrieden“ mit der Entwicklung. „Wir konnten bei allen wichtigen Erfolgskennzahlen ein Wachstum gegenüber dem Vorjahr erreichen, auch wenn wir uns bei den Umsatzerlösen einen höheren Zuwachs gewünscht hätten“, sagte er. Die endgültige Jahresbilanz will Berentzen am 21. März veröffentlichen.

Als Wachstumstreiber erwiesen sich vor allem die alkoholfreien Getränke. Hier profitierte Berentzen laut Schwegmann u.a. vom heißen Sommer und erneut kräftigen Zuwächsen bei der Marke „Mio Mio“, einem koffeinhaltigen, alkoholfreien Erfrischungsgetränk.

Während sich das Spirituosengeschäft nahezu stabil entwickelt habe, bleibt das Geschäft mit Frischsaftsystemen („Citrocasa“) das Sorgenkind der Emsländer. Machten 2017 massive Ernteausfälle bei Orangen der Berentzen-Gruppe zu schaffen, belastete 2018 ein kräftiger Einbruch am wichtigen französischen Markt die Umsätze in diesem Geschäftsbereich. Langfristig ist Schwegmann jedoch auch hier vom Erfolg überzeugt. „Citrocasa bleibt für uns als Gruppe unglaublich spannend“, betonte er.

Nachdem 2018 für Berentzen „ein Übergangsjahr“ (Schwegmann) gewesen sei, kündigte der in Löningen (Kreis Cloppenburg) geborene Vorstand für 2019 „die größte Innovationsoffensive, die die Berentzen-Gruppe je gesehen hat“, an. So wollen die Emsländer den Absatz der in Norddeutschland gut laufenden Limonadenmarke „Mio Mio“ nicht nur in Süddeutschland ausbauen, sondern im Mai auch eine neue Kräuterlimonade auf den Markt bringen. Im Spirituosenbereich kündigte Schwegmann für April die Einführung eines Premium-Fruchtlikörs auf Obstbrandbasis an. Erst vor wenigen Tagen hatte Berentzen bereits den Premium-Rum „Tres Países“ neu in den Markt eingeführt.

Auch aufgrund dieser neuen Produkte rechnet die Berentzen-Gruppe mit ihren rund 500 Mitarbeitern für 2019 laut Schwegmann mit „insgesamt dynamisch steigenden Umsatzerlösen“. Die Ertragslage dürfte aufgrund steigender Investitionen in Vertrieb und Marke auf einem weitgehend ähnlichen Niveau wie im Jahr 2018 liegen. „Wir werden im Zuge der Transformation weiterhin substanziell an unserer Wachstumsstrategie arbeiten und insbesondere in qualifiziertes Personal, in Marketing und in die erfolgreiche Lancierung von Innovationen in allen Geschäftsbereichen investieren“, sagte Schwegmann.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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