HASELüNNE - Die zu großen Teilen an den Münchner Finanzinvestor Aurelius verkaufte Schnapsbrennerei Berentzen hat ihr Defizit im ersten Halbjahr reduziert. Vor Zinsen und Steuern seien von Januar bis Juni Verluste in Höhe von 2,8 Millionen Euro aufgelaufen. Im Vorjahreszeitraum waren es noch minus 3,9 Millionen Euro, teilte die Berentzen-Gruppe AG am Donnerstag am Firmensitz in Haselünne (Emsland) mit.
Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um elf Prozent auf 95,9 Millionen Euro. Das Unternehmen, das sich mit der Konzentration auf seine Kernmarken Berentzen und Puschkin sanieren will, soll 2009 wieder schwarze Zahlen schreiben.
Berentzen kämpft seit Jahren mit schwindenden Erträgen. In der letzten Woche hatte Vorstandschef Axel Dahm seinen Abschied bekanntgegeben.
Mit den gestiegenen Umsätzen und reduzierten Verlusten sieht sich Berentzen auf dem richtigen Weg zurück auf die Erfolgsspur. Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten 53,1 Millionen Flaschen abgesetzt, 5,5 Millionen Flaschen mehr als im ersten Halbjahr 2007.
