HATTEN - Der nächste verkaufsoffene Sonntag steht am 27. November auf dem Programm. Dann findet der diesjährige Kirchhatter Weihnachtsmarkt statt.

Von Andreas Naaf

HATTEN - Die Stimmung in der Werbegemeinschaft Hatten war zuletzt nicht allzu gut. Fehlende Beteiligung der Mitglieder und das seit langem unbesetzte Amt des Schriftführers ließen sogar Zweifel am Fortbestehen der Gemeinschaft aufkommen. Doch bei einer Mitgliederversammlung am Dienstagabend gelang es, das Ruder herumzureißen. „Die Zukunft der Werbegemeinschaft ist zumindest für das nächste Jahr gesichert“, gab der zweite Vorsitzende Tim Bunger gestern auf Anfrage bekannt.

Hauptgrund für die positive Entwicklung: In Norbert Stickens erklärte sich endlich ein Mitglied bereit, den vakanten Vorstandsposten des Schriftführers kommissarisch zu übernehmen. „Zuvor konnte der Vorstand nicht reibungslos arbeiten“, sagte Pressewartin Hilkea Knipper, „das haben wir nun geändert.“

Auch im Hinblick auf die Anzahl der verkaufsoffenen Sonntage in Kirchhatten im kommenden Jahr kam die Werbegemeinschaft zu einer Entscheidung. Nach angeregter Diskussion beschlossen die Mitglieder, ihre Geschäfte auch 2006 viermal an einem Sonntag zu öffnen. Zuvor hatte es vereinzelt Kritik am Sommertermin gegeben, der traditionell mit einem Schnäppchenmarkt verbunden ist. Auslöser war der weniger erfolgreiche Schnäppchenmarkt im Jahr 2004. Bei der jüngsten Versammlung habe sich die Mehrheit der Mitglieder aber für die Devise „ganz oder gar nicht“ entschieden, so Knipper.

Somit war der Weg frei für die vorläufige Terminierung der verkaufsoffenen Sonntage im Jahr 2006. Los geht es mit dem Kirchhatter „Autosalon“ am 26. März. Danach folgen der Schnäppchenmarkt am 11. Juni, der Herbstmarkt am 24. September und der Weihnachtsmarkt am 3. Dezember. Zunächst steht aber der diesjährige Weihnachtsmarkt am 27. November auf dem Programm. Bis dahin will der Vorstand der Werbegemeinschaft versuchen, weitere Einzelhändler dazu zu bewegen, sich an den verkaufsoffenen Sonntagen zu beteiligen. „Schließlich ist es wichtig, dass in einer kleinen Gemeinde alle an einem Strang ziehen“, so Knipper.