Grünpreise und Veranstaltungsreihe
Grünpreise
vergab derBürgerverein Nadorst-Bürgeresch wieder für schöne Gärten, die von öffentlichen Straßen und Plätzen einsehbar sind.
Mit Blumen beschenkt wurden die Preisträger: G. Schade, Kreyenstraße 78; Hannelore und Wilhelm Muck, Rabenweg 11; Anne Wiggers, Möwenweg 11; Hella und Ewald Büsing, Wilkenweg 13; Else und Willi Gratzke, Bürgerbuschweg 157; Johann Lohmüller, Bürgerbuschweg 143; Rolf Reints, Kattenbarg 41; Ingrid und Klaus Muck, Kattenbarg 37.Eine Zeitreise
bietet eine Veranstaltungsreihe der Bürgervereine Nadorst-Bürgeresch und Ohmstede jeweils ab 20 Uhr im Forum der IGS Flötenteich. Mittwoch, 13. Februar, ist „Der Heidenwall in Oldenburg“ Thema; am Mittwoch, 20. Februar, geht’s um „Nadorst – vom Bauerndorf zum Stadtteil“; am Mittwoch, 27. Februar, folgt „Ohmstede – von der Eschsiedlung zum Stadtteil“.Für den Ausbau der Wilhelmshavener Heerstraße setzt der Verein sich ein. Das wurde einstimmig beschlossen.
Von susanne Gloger
Nadorst/Bürgeresch Gefahrenpunkte im Straßenverkehr: Das war eines der Themen der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Nadorst-Bürgeresch im Müggenkrug. Besonders besorgt blickt man auf die Wilhelmshavener Heerstraße. Wenn dort auf dem ehemaligen Gelände der Molkerei eine McDonalds-Filiale steht (die NWZ berichtete), dann werde es für Fußgänger und Radfahrer noch gefährlicher, so der Vorsitzende Ernst Aumann.
An Ein- und Ausfahrten der vorhandenen Firmen komme es schon jetzt oft zu prekären Situationen. Die Stadt behalte sich zwar vor, die Zufahrt zu McDonalds auf „rechts rein, rechts raus“ zu beschränken, wenn sich Sicherheitsprobleme ergäben, „dies reicht uns jedoch nicht aus“, betonte Aumann. Auch roten Markierungen und das Aufstellen von Verkehrsschildern seien zu wenig.
Wie selbst die Stadtverwaltung in der Januar-Sitzung des Verkehrsausschusses vorgetragen habe, sei eine umfassende Verbesserung erst durch den Bau eines weiteren Fuß- und Radweges auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu erreichen, zitierte der Vorsitzende. Der Bau des Weges lasse sich laut Stadt aus Platzgründen und mit Rücksicht auf den vorhandenen Baumbestand aber nur realisieren, wenn gleichzeitig die Fahrbahn verlegt wird. Bei der Finanzierung könnten Anliegerbeiträge und Fördermittel des Landes nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) einbezogen werden. In der vom Rat beschlossenen GVFG-Dringlichkeitsliste stehe die Wilhelmshavener Heerstraße zusammen mit weiteren Maßnahmen in der Priorität II. Im Investitionsprogramm 2007 bis 2011 der Stadt sind dafür zurzeit keine Mittel enthalten.
„Wir appellieren an den Rat, den Ausbau in die Priorität I aufzunehmen und bei der Fortschreibung des Investitionsprogramms die erforderlichen Mittel vorzusehen“, so Ernst Aumann vor den Mitgliedern. Die erteilten dem Vorstand einstimmig den Auftrag, sich für den schnellstmöglichen Ausbau der Straße einzusetzen.
Am Ball bleibt der Bürgerverein auch beim Gebkenweg. Im Juli vergangenen Jahres habe Oberbürgermeister Gerd Schwandner bekundet, dass auch die Stadt ein Interesse am schnellen Ausbau habe. „Passiert ist aber bisher nichts“, bemängelte Ernst Aumann.
Ein Dorn im Auge ist dem Bürgerverein auch das Parken mehrerer Lastwagen an den Wochenende beidseitig unter der Autobahnbrücke an der Kreyenstraße. Der Straßenbelag sei schon an einigen Stellen beschädigt, hieß es. Der Begegnungsverkehr werde behindert und die Sicht aus der Straße In der Allmende erheblich eingeschränkt. Aumann: „Wir haben die Stadt gebeten, die Gefahrenquelle durch geeignete Maßnahmen zu beseitigen.“
