Gut besucht war im vergangenen Jahr das Grillfest bei Familie Krebs in Uhlhorn, zu dem rund 140 Gäste erschienen waren. Im Januar und Februar fanden die revierübergreifenden Baujagden mit der Teckelgruppe statt.
Zudem haben die Jäger auch im vergangenen Jahr wieder viel Wert auf die Naturbildung von Schulkindern gelegt. Allein vier Führungen mit je 20 bis 42 Kindern gab es beim Bremer Schullandheim. Es wurden Reviergänge gemacht und auch Tierpräparate und -felle gezeigt.
Auch an der Ferienpass-Aktion der Gemeinde Dötlingen hatten sich Hegering-Mitglieder beteiligt: Mit 30 Kindern unternahmen Jäger eine Exkursion in den Birkenbusch. Auch hier erfolgte ein Gang durch das Revier. Tierspuren und Fuchsbauten wurden den Kindern gezeigt. Mit den Kindern bauten die Jäger zudem Nistkästen, die die Steppkes anschließend mit nach Hause nehmen durften.
Im Rahmen einer Maßnahme des Instituts für Wildtierforschung erfolgte eine Wildtiererfassung, an der sich alle Dötlinger Reviere beteiligten. Auch für die Pflege von Wallhecken und Hegebüschen wandten die Jäger wiederum viel Zeit auf.
Acht Jagdhunde haben erfolgreich die Hundeprüfung abgelegt. Bei der regelmäßigen Überprüfung der Schießkenntnisse wurden 21 Schießleistungsnadeln verteilt. Das Vergleichsschießen gewann Ostrittrum. Kurt Spille war mit 191 Punkten bester Einzelschütze, die Seniorenplakette ging an Kurt Kläner (185 Punkte).
Hegeringleiter Kreye sprach von dem Trend, mehr Schwarz- und Schalenwild zu schießen. Er gab zu bedenken, dass die Rehe gerne die Leittriebe wegfressen und ein zu hoher Wildbestand der Land- und Forstwirtschaft nachhaltigen Schaden zufüge.
Ebenso gefährde ein zu hoher Wildbestand die Verkehrswege und führe zu Unfällen. Ergänzend seien hier sicherlich akustische Signale und Warnschilder vonnöten, auch wenn die Wirkung der letzteren zu schnell verpuffe.
