Elisabethfehn - Der Naturpädagoge Hein Benjes ist am Donnerstag, 26. Juni, 19 Uhr, zu Gast beim Klönsnack am Kanal in der Teestube beim Moor- und Fehnmuseum. Er wird über den ökologischen Wert des Naturraumes am Elisabethfehnkanal referieren.
Unter anderem sind Eichen und Birken Lebensraum von Vögeln, Insekten und Fledermäusen. Von Frühjahr bis Herbst zeichnet sich die Vegetation am Kanal durch ihre Vielfalt aus: Sträucher und Wildkräuter nehmen vielerorts die Randstreifen ein, etwa Ginster und Hundsrosen.
Mit Benjes holt der Verein „Rettet den Elisabethfehnkanal“ einen besonderen Anwalt der Natur nach Elisabethfehn. Mit Hilfe des Vereins „Holunderschule“ setzt Benjes sich unter anderem für die Begrünung von Schulhöfen ein, damit Kinder auch im schulischen Umfeld Natur hautnah erleben und gestalten können. Gemeinsam mit seinem Bruder Hermann setzte Benjes vor vielen Jahrzehnten die Idee um, aus Totholz „Hecken“ zu bauen, die Vögeln und anderen Tieren Unterschlupf und Nahrung bieten. „Benjes-Hecken“ gibt es heute in vielen Ländern der Welt.
