HEINEFELDE/AMMELHAUSEN/ - „Wer hat den schwersten Kürbis?“. Das ist die allbeherrschende Frage, die seit zwei Jahren 15 Gleichgesinnte im Rahmen einer Erntefahrt im Herbst beantworten wollen. Die Idee dazu kam in Bierlaune auf dem Gildefest in Wildeshausen auf. Der Entschluss: Es wird ein Kürbisclub gegründet, die Sorte „Atlantik Gigant“ angebaut und jährlich im Herbst eine Erntetour mit Trecker und Kremser unternommen, um die schwerste Kürbisfrucht zu ermitteln. Und die kann wiegen, haben doch die Elternkürbisse der Sorte in Kanada Gewichte bis zu einer halben Tonne erzielt.
Gesagt, getan: Am Sonnabendmorgen kam die junge Truppe bei Willenborg in Heinefelde zusammen. Der Kremser wurde mit lebenswichtigen Getränken, Heizung und anderen Details beladen. So bestens für den Tag ausgestattet, machte sich der Kürbisclub auf Rundfahrt fast durch den gesamten Landkreis. „Denn unsere Mitglieder kommen aus Orten, die sich über den ganzen Landkreis erstrecken“, sagte Dennis Hellbusch als Sprecher des Kürbisclubs.
Im vergangenen Jahr erntete Steffen Claußen einen Kürbis mit 50 Kilogramm „Lebendgewicht“. Doch schon vor der eigentlichen Abfahrt zeigte sich, dass dieser Wert durchaus zu toppen ist. Die Waage versagte jedenfalls ihren Dienst, als versucht wurde, das kleine Kürbismonstrum zu wiegen. Am Ende stand der Kürbis von Oliver Wilkens aus Amelhausen als Sieger fest. Er brachte 110 Kilogramm auf die Waage. Das war Spitze.
