Sandkrug - Der kleine Bahnhofspark in Sandkrug sieht wieder richtig einladend aus. Das Unkraut aus den Beeten ist weg, die Wege sind frisch geharkt. Kein Wunder – freiwillige Helfer des Orts- und Bürgervereins Sandkrug haben sich Ende voriger Woche ins Zeug gelegt. Schließlich kommt an diesem Mittwochvormittag die Bewertungskommission des Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ vorbei.
Eigentlich wollte der Verein, der sich seit 14 Jahren um das kleine Areal unweit des Bahnhofs kümmert, abwarten, bis die Deutsche Telekom den alten Funkmast gegen ein neues Exemplar ausgetauscht hat. Schließlich müssen dafür ein paar Bäume und Büsche zeitweise weichen. Entsprechende Pläne hat das Unternehmen schließlich schon Ende des vergangenen Jahres vorgestellt. „Bislang ist allerdings noch nichts passiert“, wundert sich Vorsitzender Klaus Dallenga.
Thomas Fannasch, Spezialist für Mobilfunk bei der Telekom in Hamburg, geht dennoch davon aus, dass der neue Funkmast, der die schnelle Funktechnik LTE (Long Term Evolution) in der Gemeinde besser empfangbar machen soll, noch vor dem Frost in diesem Jahr stehen wird. Zurzeit warte das Unternehmen auf die Baugenehmigung vom Kreis. „Die Zeit läuft uns jedenfalls noch nicht weg“, bleibt er auf Anfrage der NWZ ganz entspannt.
