Bösel - „Wir engagieren uns aus christlicher Nächstenliebe“, begründet Frank Linke seine Mithilfe für den 14. Hilfstransport der Kolpingfamilie Bösel nach Litauen. Am kommenden Sonnabend, 15. September, machen sich Mitglieder der Kolpingfamilie früh morgens nach dem Reisesegen auf den Weg: Mit einem voll beladenem Lastwagen mit Anhänger und einem Bulli bringen dann Dieter Przybille, Martin Willenborg, Edmund Oltmann, Jürgen Dirks, Gerd Kurmann, Günter Scheloske, Karl-Heinz Oltmann und Frank Linke Hilfsgüter nach Litauen – mehr als 1400 Kilometer müssen die Männer zurücklegen.
Übernachtet wird unterwegs auf der Hälfte der Strecke in einem Forsthaus in Polen. Ziel ist schließlich die Partnergemeinde der Böseler Kolpingfamilie: Miroslavas. Hier werden die Helfer bei Gastfamilien übernachten.
Als Hilfsgüter haben die Böseler Kolpingfreunde Kleidung, Schuhe, Lebensmittel, Dinge für den täglichen Bedarf, Geschirr, Tische und medizinische Hilfsmittel dabei.
Der erste Tag wird in Miroslavas und im Nachbarort Alytus verbracht. Hier werden zum Beispiel Familienpakete beim Malteser Hilfsdienst abgegeben. Die Pakete werden später von den Maltesern an bedürftige Familien verteilt.
Am zweiten Tag geht es dann nach Kaunas, wo eine Schule besucht wird. Vertreter der Schule waren übrigens schon bei den Euro Musiktagen in Bösel zu Gast. Für die Schule haben die Böseler Schultische, Farbe und Stoffe dabei. Weiter geht es dann nach Iglauke, wo Tische und Farbe für den Anstrich der Kirche ausgeliefert werden.
Am Sonnabend, 23. September, werden die Helfer nachmittags in Bösel zurückerwartet.
Viele fleißige Helfer sind das ganze Jahr über für die Litauenaktion tätig. „Danken wollen wir auch der Bevölkerung für die vielen Sachspenden und die Sponsoren, denn ohne sie wäre der Hilfstransport gar nicht möglich“, so Franke Linke.
