Seine 22. Interne Mannschaftsmeisterschaft hat der Skatclub „Schlossturm Jever“ ausgespielt: Nach ca. drei Stunden mit zwei Serien á 32 Spielen stand die Siegermannschaft fest. Mit 5325 Punkten sicherten sich Manfred Sabrautzky, Günter Erbach und Toni Voggenreiter den Siegerpokal, wobei der Ehrenvorsitzende Manfred Sabrautzky bereits zum 3. Mal hintereinander zur Siegermannschaft gehörte. Neben dem Pokal bekam jeder noch eine Urkunde. Den zweiten Platz belegten mit 5114 Punkten Hubert Mehrle, Hermann Jürgens, Heinrich Ihnken und Hermann Janssen, gefolgt von Stephan Bender, Rolf Freigang, Wilm Duden und Fritz Grade mit 4963 Punkten.
Mehr als 60 Helferinnen und Helfer von 28 Institutionen und Vereinen haben dafür gesorgt, dass das Kinder-Altstadtfest 2016 mit 46 Spielstationen ein Riesen-Erfolg war. Die Organisatorinnen Ivonne Loers und Christina Haartje-Graalfs konnten sich über Helfer aus der Wirtschaft, Vereinen, der Bundeswehr, Politik, Kirche, Schulen, Kindergärten und Wohlfahrtsverbänden freuen – „so konnten wir praktisch die gesamte Stadt Jever widerspiegeln“, freut sich Loers. Die Bundeswehr übernahm die gesamte Logistik und auch die Spielstationen. Zum Dank für alle Helferinnen und Helfer lud die Stadtverwaltung jetzt zur Helfer-Feier in die Schlosskäserei der GPS ein. Alle erhielten vom stellvertretenden Bürgermeister Heiko Schönbohm eine Urkunde zur „Würdigung einer ehrenamtlichen Tätigkeit“.
Es ist eine alte Liebe, die bis heute trägt: Brigitte Sämann aus Porta Westfalica war als Kind im jeverschen Schloss – und seitdem schwärmt sie für Jever. Seit mittlerweile 15 Jahren macht sie mit ihrem Mann Ralf Höltkemeier (ovales Bild links) deshalb zweimal im Jahr Urlaub in Jever – und zwar stets in der Ferienwohnung von Jan Kandziora. Der stellte seine Stammgäste jetzt Bürgermeister Jan Edo Albers vor.
Jevers Grüne hatten zum Altstadtfest wieder Dachböden und Keller nach Schätzen und Trödel durchsucht und alles vor dem Gröschler-Haus an der Großen Wasserpfortstraße auf mehreren Metern Tischen aufgebaut. Den ganzen Tag verkauften sie und konnten nun den Erlös von 500 Euro an Volker Landig vom Jeverländischen Altertums- und Heimatverein überreichen: Das Geld fließt in die Präsentationsarbeit und den Unterhalt des Gröschler-Hauses – Zentrum für jüdische Geschichte und Zeitgeschichte der Region.
Zum fünften Mal in zehn Jahren hat Robert von Zeppelin, US-Amerikaner und Neffe des Grafen Ferdinand von Zeppelin, Wittmund besucht. In Georgia hat er eine große Sammlung mit Stücken aus der Fliegerei. Ins Zeppelin- und Fliegermuseum kam er deshalb nicht mit leeren Händen: Der 73-Jährige brachte einen Stammbaum seiner Familie mit, der die Ausstellung in Wittmund vervollkommnen wird. Historisches hat von Zeppelin reichlich: 1800 Stücke aus der Luftfahrtgeschichte, Uniformen, russische Kosmonautenanzüge und Luftschiffmodelle. Seine Sammlung werde wohl später an Technik-Museen in Speyer und Sinsheim gehen. Von dort sollen einige Stücke als Leihgaben nach Wittmund kommen, ergänzt Rüdiger Teßmer vom Trägerverein. Robert von Zeppelin wurde mit einem Unimog von 1959 zum Museum gefahren. Der war früher beim Flugplatz Mariensiel stationiert.
