HEMMELSBERG - Alfred Claußen und Peter Wiechmann wurden für 50-jährige Treue geehrt. Ebenso lange danbei sind Heinrich Barkemeyer und Erich Claußen, die fehlten.

Von Benno Hespe

HEMMELSBERG - Ehren-Vorsitzender Heino Wiedau brachte es auf der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Hemmelsberg-Altmoorhausen auf den Punkt: „Wenn wir keine Jugend mehr haben, haben wir auch keinen Nachwuchs“. Wie er weiter meinte, müsse man den Jugendlichen „etwas bieten“. Beispielsweise ein neues Luftgewehr, denn beim Dreibundschießen seien die Nachwuchsschützen diejenigen, die unter den übrigen Vereinen mit den ältesten Exemplaren antreten.

In seinem Rückblick sprach Vorsitzender Erwin Meyer die Aktivitäten des vergangenen Jahres wie unter anderem das Schützenfest, das Familienschießen, das wieder einen guten Anklang gefunden habe, das 30-jährige Bestehen der Damen-Abteilung und die gut gelungene Ferienspassaktion an. Auch an der Feier zum 75-jährigen Dorfjubiläum von Hemmelsberg waren die Schützen beteiligt.

Meyer gab den Versammlungsteilnehmern im Hemmelsberger Schützenhof am Dienstagabend die Bitte um eine weitere Mitgliederwerbung und um einen besseren Besuch der Schießabende mit auf den Weg. Dem Dreibund-Vorsitzenden Dieter Wicht dankte er für seine Spende zur Anschaffung von Schießautomaten. Auf die verschiedenen Schießen gingen die Schießmeister Ute Gercken und Günther Krey ein.

Kassenwartin Rita Haverkamp beleuchtete die finanzielle Situation. Für das Schützenfest habe sie höhere Ausgaben als Einnahmen verbucht. Die Zahl der Mitglieder gab sie mit knapp 150, davon rund 25 Jugendliche, an. Um Schüler und Jugend kümmeren sich kommissarisch die Senioren Heino Wiedau und Heinrich Ohlenbusch. Sie bekommen jetzt Verstärkung durch Bernd Merten und Heiko Kothe. Als zusätzliche Festausschussmitglieder wurden Waltraut Claußen und Ute Gercken gewählt.


Für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit zeichnete Erwin Meyer Alfred Claußen, Peter Wiechmann (50 Jahre), Peter Gercken, Günther Krey (40 Jahre), Christa Siefken und Edith Claußen (25 Jahre) aus. Nicht anwesend waren die Jubilare Heinrich Barkemeyer, Erich Claußen (50 Jahre) sowie Edo Benecke und Hildegard Merten, die zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden.

Eine längere Diskussion gab es um die Gestaltung des Kinderkarnevals, der in diesem Jahr am 19. Februar gefeiert wird. Früher hätte der Schützenverein, so Meyer, als einziger im Dorf diese Veranstaltung angeboten, inzwischen habe man „Konkurrenz“ durch Schulen und Kindergärten bekommen. Damit, wie dieses Karnevalsvergnügen vom kommenden Jahr an ausgerichtet werden soll, will sich der Festausschuss beschäftigen. Auch um den zuletzt nur mäßig besuchten Laternenumzug will sich dieses Gremium kümmern.