HEMMELSBERG - Für die Gemeinde Hude waren die Minensucharbeiten mit der Bergung zweier Kabelmuffen auf der Bremer Straße am Mittwoch vergangener Woche abgeschlossen. Dennoch war am Mittwoch auf der Strecke von Altmoorhausen bis zum Kreisverkehr in Tweelbäke wieder ein Mitarbeiter der Firma Kampfmittelbergung (KMB) mit dem grünen Messwagen unterwegs.
Abschnittsweise war die Fahrbahn über 200 Meter einseitig gesperrt, der Verkehr wurde durch Ampeln geregelt. Der Grund: Die EWE Netz GmbH wollte vor der weiteren Verlegung der Lichtwellenleitkabel sichergehen, im Bermebereich nicht auf weitere Torpedominen zu stoßen.
Da für das Gebiet der Stadt Oldenburg am Mittwoch noch keine Genehmigung der Maßnahme vorlag, werden die Messungen einschließlich der halbseitigen Sperrungen wohl an diesem Donnerstag zu Ende gebracht. „Wir wollen die Arbeiten bis Mittag abgeschlossen haben“, sagte Hans Warfsmann, Geschäftsführer der KMB. Ohne den Verzug durch die fehlende Genehmigung wären die Arbeiten bereits am Mittwochabend abgeschlossen worden. Insgesamt sollen dann rund 1,8 Kilometer Strecke abgesucht sein. Mit Ergebnissen, so Warfsmann weiter, sei nicht vor Freitagabend zu rechnen.
„Das ist eine rein vorsorgliche Maßnahme“, sagte Dr. Karl Hackstette, Pressesprecher der EWE Netz. Die Gemeinde Hude hatte auf die neuerliche Suche gar nicht erst hingewiesen. „Bei den zurückliegenden Aktionen haben wir unter Vollsperrung gearbeitet. Die Beeinträchtigung diesmal ist so gering, dass wir davon abgesehen haben, die Öffentlichkeit zu benachrichtigen“, begründete Fokko Heyn, zuständiger Sachbearbeiter.
