Hemmelte - Der Saal sowie ein Nebenraum des Hans Lübke-Hauses waren bis auf den letzten Platz besetzt, als die Vorsitzende des Hemmelter Landfrauenvereins die Mitglieder des Vereins sowie zahlreiche Senioren des Ortes zur gemeinsamen Adventsfeier begrüßte. Auf die Besucher wartete ein tolles und abwechslungsreiches Programm, das mit viel Beifall begleitet wurde.
Nach einer Kaffeetafel an festlich geschmückten Tischen und gemeinsam gesungenen Liedern, die von Christiane Bolte musikalisch begleitet wurden, bildeten Ansprachen von Vertreten christlicher Konfessionen den Auftakt zu einer Programmfolge mit besinnlichen Beiträgen, bei der aber auch heitere Akzente keinesfalls fehlten. Pfarrerin Eva Hachmeister-Uecker überbrachte die Grüße der evangelisch-lutherischen Christusgemeinde und deutete die Adventszeit in einer Ansprache als eine Vorbereitungszeit auf die Ankunft des Gottessohnes.
Auszeit von der Hektik
Sie rief dazu auf, sich eine Auszeit von der Hektik und Hetze des täglichen Lebens zu gönnen. Die Vorweihnachtszeit lade dazu ein, bewusst zu leben und die Türen der Herzen für die Mitmenschen zu öffnen. Der Advent beschränke sich jedoch nicht auf die Vorbereitung von Festtagsfreuden im eigenen Umfeld, sondern sei in besonderem Maße dazu angetan, anderen Menschen Freude zu schenken, tätige Nächstenliebe zu üben und Gemeinschaft zu pflegen.
Ein großes Lob zollte Pfarrer Günter Mleziva dem Vorbereitungsteam für eine vorbildliche Arbeit und für die Bereitschaft, anderen Menschen Zeit und Freude zu schenken. Auf die wachsenden Dimensionen der Ansprüche in einer, von Hektik geprägten Umwelt eingehend, betonte der Geistliche, dass nicht der materielle Wert der Geschenke ausschlaggebend sei, oftmals reiche schon ein freundliches Wort oder eine Umarmung, um ein Lächeln in das Gesicht von Menschen zu zaubern, die auf der Schattenseite des Lebens stehen oder in tiefer Einsamkeit versunken seien.
Besonders in den kommenden Wochen seien die Christen aufgefordert, im Gedränge des Alltags innezuhalten und sich auf die eigentliche Bedeutung der Adventszeit zu besinnen. „Mit der Bereitschaft zur Solidarität mit dem Nächsten der unserer Hilfe bedarf, erzielen wir oftmals mit kleinen Dingen eine große Wirkung“, sagte der Geistliche.
Besinnlich, aber auch heiter wurde das Programm von der Theatergruppe mit Michaela Ostendorf, Regina Schücke, Annette Wichmann und Sonja Vaske fortgesetzt, die mit Geschichten und Sketchen in Mimik und Gestik glänzten und die Besucher begeisterten.
Guter Zweck
Zum Schluss der Veranstaltung konnten viele Teilnehmer aus einer Tombola Preise mit nach Hause nehmen. Die eigentlichen Gewinner aber sind mehrere Kinder, deren Wunschzettel die Landfrauen von einem Weihnachtswunschbaum gepflückt hatten. An Heiligabend dürfen sie sich über eine tolle Bescherung freuen, die aus dem Erlös der Tombola finanziert wird.
