HENGSTERHOLZ - Die erste Jahreshälfte 2011 im TSV Hengsterholz-Havekost war geprägt von der Vorbereitung und Durchführung der Feierlichkeiten anlässlich des 90-jährigen Vereinsbestehens. Vereinschef Dr. Hartwig Wellmann zeigte sich auf der Jahreshauptversammlung am Dienstag sehr zufrieden mit dem Verlauf des Festes am letzten Mai-Sonntag. „Unsere Sportgruppen haben einen Einblick in ihr Übungsprogramm gegeben, und wir hatten beim Völkerballturnier viele Gastmannschaften und Zuschauer auf unserer Vereinsanlage“, stellte er in seinem Jahresrückblick fest.

In den Hintergrund geraten sei darüber der geplante Bau einer Grillhütte beim Sportlerheim als Ersatz für den Fahrradschuppen. Das wolle man jetzt in Zusammenarbeit mit dem Ortsverein Hengsterholz-Havekost in Angriff nehmen.

Um Kosten zu sparen, solle möglichst viel in Eigenarbeit getätigt werden. Fertig sein solle die Grillhütte auf jeden Fall rechtzeitig zur 800-Jahr-Feier des Dorfes Hengsterholz im Jahr 2013.

Bei der turnusgemäß anstehenden Wahl der Fachwarte wurden Britta Brand-Kubitza fürs Turnen und Eduard Grube fürs Tischtennis in ihren Ämtern bestätigt. Als Jugendwartin ist weiterhin kommissarisch Deike Kubitza tätig. Die Pressearbeit macht der 2. Vorsitzende Heino Bleydorn.

Für eine 25-jährige Mitgliedschaft erhielt Harald Rogge eine Ehrenurkunde. In Abwesenheit würdigte Wellmann, dass Fritz Harting dem Verein seit 60 Jahren die Treue hält. Er sei leider aus gesundheitlichen Gründen nicht zugegen. Abwesend waren auch Almut Kapitzke, Hilke Iben und Anneliese Köhler, die auf eine 25-jährige Mitgliedschaft zurückblicken können.


Kassenwart Hermann Brandt berichtete, dass die Mitgliederzahl sich leicht rückläufig von 327 auf 319 entwickelt hat. Er konnte der Versammlung mitteilen, dass der Verein finanziell auf gesunden Füßen steht. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Angeregt wurde auf der Versammlung die zusätzliche Anschaffung von Spielgeräten beim Sportlerheim. Bislang sind nur Turnstangen und eine Wippe vorhanden. Zusätzlich könnten eine Rutsche und ein Klettergerüst aufgebaut werden, hieß es.