Düsseldorf - Der scheidende Henkel-Chef Kasper Rorsted hat auf der Hauptversammlung des Markenartiklers die Wachstumshoffnungen der Aktionäre gedämpft. Es sei „eher unwahrscheinlich“, dass dem Konzern eine Punktlandung bei dem für 2016 angestrebten Umsatzziel von insgesamt 20 Milliarden Euro gelinge, sagte Rorsted am Montag bei seinem Abschied von den Aktionären.

Der Umsatz in den Wachstumsmärkten sei durch die Währungskursentwicklungen in den vergangenen Jahren spürbar beeinträchtigt worden. 2015 erzielte der Konzern einen Umsatz von 18,1 Milliarden Euro. An den langfristigen Ertragszielen für den Zeitraum von 2013 bis 2016 hielt Rorsted dagegen fest.

Der Manager, der künftig Adidas leiten wird, verabschiedet sich mit einem Rekordergebnis vom Düsseldorfer Waschmittel-, Körperpflege- und Klebstoffhersteller. Nachfolger wird der bisherige Chef der Schönheitspflege-Sparte Hans Van Bylen.