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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Herkömmliche Batterie für A 350

16.02.2013

Toulouse Der Flugzeugbauer Airbus zieht die Konsequenzen aus dem Batterie-Debakel um Boeings „Dreamliner“-Jets. Das jüngste Airbus-Modell, der Langstreckenflieger A 350, soll anstelle der umstrittenen Lithium-Ionen-Batterien mit herkömmlichen Akkus an den Start gehen.

„Wir haben uns für Nickel-Cadmium-Akkus entschieden, damit wir unseren Lieferzeitplan einhalten können“, sagte eine Airbus-Sprecherin am Freitag in Toulouse. Airbus will verhindern, dass Boeings Probleme mit der Lithium-Ionen-Technik die A 350 ausbremsen. Mitte 2013 soll der Airbus-Flieger erstmals abheben. Die erste Auslieferung ist bis Ende 2014 vorgesehen.

Nach einem Brand in einem „Dreamliner“ von Japan Airlines (JAL) in Boston und der Notlandung eines Jets von All Nippon Airways (ANA) hatten Behörden Mitte Januar ein Flugverbot für das Boeing-Modell 787 verhängt. In beiden Fällen gelten die Lithium-Ionen-Batterien als Ursache: Beim ersten Jet war eine Batterie in Flammen aufgegangen. Die Notlandung war einer schmorenden Batterie geschuldet.

Die 50 bereits ausgelieferten Maschinen des Typs sind in alle Welt zerstreut und nach entsprechenden Flugverboten an den Boden gefesselt.

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