Schönemoor/Hoykenkamp - Passend zum 50-jährigen Jubiläum der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Schönemoor kamen am Sonntag rund 50 Gäste in die Gaststätte „Zum grünen Hof“ in Hoykenkamp, um mit den Mitgliedern zu feiern. „Es ist heute nicht leicht, für die Bürger interessant zu bleiben“, sagte Dr. Harald Groth, Vorsitzender des Awo-Bezirksverbandes Weser-Ems, und gratulierte der Vorsitzenden Ursula Ruhm. Der Awo-Ortsverband Schönemoor schaffe es aber, so Groth, auch heute noch die ursprünglichen Ziele und Werte der Awo aufrechtzuerhalten. Dazu zähle er Zusammenhalt, Nachbarschaft, lebenslange Bildung, Informationen zur Gesundheit und kreative Angebote.
Auch Bürgermeisterin Alice Gerken hob hervor, dass Geselligkeit und gegenseitige Unterstützung wichtige Werte seien, die die Awo ausmachen. Sie dankte den Mitgliedern außerdem für ihre Unterstützung in den vergangenen Monaten. So hatte die Awo Schönemoor im Januar nach rund 25 Jahren ihr Domizil im ehemaligen Schönemoorer Verwaltungssitz, der Außenstelle Horst, geräumt, damit dort Flüchtlinge untergebracht werden können. Seitdem treffen sich die Mitglieder in der Pastorei der St. Katharinen-Kirche.
Neben Gerken und Groth gratulierten auch zahlreiche Vereinvorsitzende und Lokalpolitiker. Außerdem sangen Kinder der Grundschule Heide begleitet von Schulleiterin Ulla Dunker und Musiklehrerin Inge Becker drei Lieder.
Der Awo-Ortsverein Schönemoor wurde am 1. Mai 1966 gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern gehörte unter anderem der damalige Bürgermeister der ehemaligen Gemeinde Schönemoor, Albert Klusmann. Damals zählte der Verein schnell 120 Mitglieder, heute sind es 30. Sie treffen sich dienstags ab 14.30 Uhr zum Klönen bei selbstgebackenem Kuchen oder Brot in der Pastorei der St. Katharinen-Kirche.
