Cloppenburg - Das Gelände der ehemaligen Fleischwarenfabrik Pieper in der Cloppenburger Innenstadt wird sich in spätestens drei Jahren in ein modernes neues Wohnquartier verwandelt haben. Im südlichen Teil zur Fritz-Reuter-Straße hin habe die Firma Profood, die als Nachfolgeunternehmen von Terjung/Pieper das Gelände vermarktet, bis auf ein Grundstück alle Flächen verkauft, erklärte Timo von Bronk, Geschäftsführer der B+B Krapendorfer Wohnpark GmbH, am Mittwoch bei einem Pressegespräch. Das in Hemmelte angesiedelte Unternehmen baut dort gleich drei Objekte mit insgesamt 62 Wohneinheiten.
Wie berichtet, sollen in dem ersten Objekt von B+B 22 Einheiten für das betreute Wohnen entstehen. Bis auf fünf sind – so von Bronk – alle Wohnungen verkauft. Erste Mietreservierungen seien bereits beim St.-Pius-Stift eingegangen, das die Verwaltung übernommen hat. Darüber hinaus wird das Cloppenburger Alten- und Pflegeheim im Erdgeschoss eine Tagespflege für zehn bis 15 Personen betreiben. Dafür hat das Pius – so von Bronk am Mittwoch – inzwischen das Parterre von der B+B gekauft.
Die Sohle für den 400 qm großen Keller sei bereits gegossen worden. Die Bodenplatte soll bis Weihnachten hergestellt sein. Bei einer Bauzeit von 18 Monaten ist das Gebäude – laut Plan – bis zum Frühjahr 2017 bezugsfertig.
In einem zweiten Schritt wird B+B nun für die VBEC Immobilien GmbH, ein Tochterunternehmen der Volksbank Essen-Cappeln, ein Haus mit 19 seniorengerechten Wohnungen für „junge Alte“ ab 55 Jahren errichten. Baubeginn ist hier im Frühjahr 2016.
In Gebäude Nummer drei, das B+B ebenfalls für die Volksbank-Tochter VBEC baut, sollen ab Ende kommenden Jahres 17 Single-Wohnungen entstehen. Darüber hinaus gibt es vier luxuriöse Penthouse-Wohnungen, die sich über zwei Etagen erstrecken. Die Objekte in Haus zwei und drei – so von Bronk – würden allesamt von der VBEC vermietet und nicht verkauft werden.
Zudem würden weitere Investoren im südlichen Teil des Pieper-Geländes ein Pflegeheim, ein Wohn- und Geschäftshaus sowie diverse Reihenhausanlagen (diese vor allem zur Fritz-Reuter- und zur Friedrich-Pieper-Straße hin) planen.
