HILDESHEIM - Das finanzielle Erbe des umstrittenen früheren Hildesheimer Spendensammelvereins „Pecunia non olet“ (Geld stinkt nicht) fließt in zwei neue gemeinnützige städtische Stiftungen. Das beschloss der Hildesheimer Stadtrat. Insgesamt wurden 350 000 Euro verteilt.
Der heute parteilose Hildesheimer Bürgermeister Kurt Machens (früher CDU) hatte im Jahr 2000 nach dem Teilverkauf der Hildesheimer Stadtwerke geheim gehaltene Großspenden von zusammen rund 470 000 Euro von den Erwerberfirmen Ruhrgas und Thüga erhalten. Das Geld hatte Machens am Stadtrat vorbei an den von ihm gegründeten Pecunia-Verein geleitet. Dafür wurde er wegen Untreue zu sechs Monate Bewährungsstrafe verurteilt.
