Kirchhatten - Die häusliche Pflege durch Angehörige, vielfach unterstützt von Hilfsdiensten, ist in ländlichen Regionen weit verbreitet. Doch viele, die sich mit dem Thema erstmals befassen müssen, stehen mit ihren Fragen allein da. Vor allem die Bürokratie im Zusammenhang mit dem Beantragen von Pflegestufen und dem Anrechnen der Pflegearbeit durch Angehörige ist ohne Hilfe schwer zu meistern. Oft ist nicht klar, welche Ansprüche der Einzelne hat.
„Mir ist es auch so ergangen“, sagt Andrea Naber von der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB). Ihr Eindruck: Nur wer das Glück habe, an kompetente, hilfsbereite Fachleute zu treffen, sei am Ende gut informiert. Die LEB will das gemeinsam mit Kreislandvolkverband und Kreislandfrauenverband Oldenburg ändern. Am Mittwoch, 11. März, 19.30 Uhr, laden die drei Vereine zu einem großen Informationsabend ins Hotel „Zum Deutschen Hause“ in Kirchhatten ein. Die Teilnahme ist kostenlos, alle Interessierten sind willkommen.
Der Abend ist zweigeteilt. Fachleute wie der Sozialdezernent des Landkreises, Bodo Bode, Axel Günther und Grit Morbitzer von der AOK, Bettina Lakomiec vom Senioren- und Pflegestützpunkt im Kreishaus und Margrit Haselei (Norle – Individuelle Hilfen für individuelle Menschen) werden knappe Vorträge halten. Ein Großteil des Abends soll bewusst für Diskussion und Fragen reserviert sein.
