Oldenburg - Integration durch Bildung und Arbeit, das hat sich der im Sommer gegründete Verein „pro:connect“ auf die Fahnen geschrieben. Man will Flüchtlingen helfen, schneller in der Gesellschaft und vor allem im Arbeitsleben Fuß zu fassen.
Gemeinsam mit dem Arbeitgeberverband Oldenburg, der Arbeitsagentur und den Jobcentern soll nun am Montag, 30. November, ab 14.30 Uhr im PFL über das Thema informiert werden. Der Verein will aufzeigen, welche Rahmenbedingungen und welche Unterstützungen Arbeitgeber erhalten, die Flüchtlinge einstellen. Wie „pro:connect“-Vorsitzender Werner zu Jeddeloh mitteilt, sind besonders Chefs und Personalverantwortliche eingeladen, aber auch alle anderen Interessierten. Gemeinsam mit Arbeitsgeberverband-Hauptgeschäftsführer Jürgen Lehmann wird er in die Thematik einführen.
Der Verein wird anhand konkreter Fallbeispiele Förderungsmöglichkeiten vorstellen. Vertreter von Unternehmen werden Erfahrungsberichte schildern, wie in ihren Firmen Flüchtlinge tätig sind. Es sprechen u.a. Büfa-Personalleiter Rainer Krause und Andreas Müller, Personalleiter der Rügenwalder Mühle (Bad Zwischenahn).
Über Kompetenzen und Anerkennung der Vorbildung referieren Ines Mierau vom „Netzwerk Integration durch Qualifizierung“ und vom Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft. Ronald Albrecht von der Agentur für Arbeit stellt vor, mit welchen Leistungen die Agentur Flüchtlinge fördern kann.
Der gemeinnützige Verein „pro:connect“ wurde auf Privatinitiative gegründet. Beteiligt sind auch die Kommunen Oldenburg und Ammerland sowie die Serviceclubs. Anmeldung zu der Veranstaltung unter Tel. 48 06 63 00 oder unter info@proconnect-ev.de
