Ganderkesee - Mit eineinhalb mal drei Metern hat der „zweite Platz“ doch noch eine ganz beträchtliche Größe. Am Montag wurde das Bild „Die Himmelsspringer“, das von Schülern des Gymnasiums Ganderkesee kreiert wurde, präsentiert. Das Bild war der alternative Vorschlag zur Gestaltung der Bühnenverkleidung in der Pausenhalle. Er wurde allerdings nicht ausgewählt.

„Damit die Arbeit nicht umsonst war und das Bild einfach verpufft, haben wir uns entschieden, das Bild wenigstens im kleineren Format an die Wand zu bringen“, erklärte Renate Kreye-Grundmann, Koordinatorin für die Mittelstufe und Kunstlehrerin am Gymnasium. Bei der Wahl im Januar habe sich das andere Motiv schließlich nur knapp durchgesetzt.

Das Bild zeigt die Schüler Maria Ide, Franziska Petersen, Paula Kirsten, Louisa von Essen, Marie Kaufhold, Alexander Kolloge und Adrian Wiehle selbst, wie sie voller Lebensfreude zwischen Wolken schaukeln, springen, tanzen und stürmen. „Auf einer Bühne ist immer viel Aktion. Das sollte sich auch in dem Bild widerspiegeln“, sagte Hans Wenig von Wenig Werbung, der die Schüler bei dem Projekt begleitete.

Ursprünglich wurde Wenig wegen der Gestaltung der Bühnenverkleidung angesprochen, gab die Arbeit aber an die Schüler weiter. „Es hätte ja keinen Sinn gemacht, wenn ich allein an einer Idee für die Wand gearbeitet hätte“, erklärte er.

Die Schüler sollten aber möglichst viel selbst machen. „Die Aufnahmen haben sie selbst auf dem Schulhof gemacht. Der Hintergrund stammt aus dem Internet“, so Wenig. Er selbst habe vorwiegend bei der technischen Umsetzung geholfen.