Oldenburg - Am Sonntag fanden sich rund 1000 Gäste auf dem Hof Reuter an der Holler Landstraße ein, um sich anlässlich des Tages der Regionen über Oldenburger Produkte zu informieren.
Nicht nur Lebensmittel wie Brot, Wein, Käse oder das Ochsenfleisch, das der Hof selbst produziert, wurden angepriesen, auch Pflanzen und Kerzen aus regionaler Produktion gab es zu sehen. Natürlich konnten die Gäste alles probieren und zum Teil auch selbst kochen.
„Es geht vor allem um die Unterstützung regionaler Produkte“, so Scott Haslett von Slow Food Oldenburg. Natürlich könne man im Supermarkt alles zu niedrigen Preisen bekommen, aber dann „muss man sich fragen, wo das herkommt“. Die kleinen regionalen Produzenten hätten damit zu kämpfen.
Zudem gehe es darum, die Vielfalt an verschiedenen Lebensmitteln zu erhalten. „Wenn Sie in den Supermarkt gehen, gibt es dort vier Apfelsorten. Aber allein in Deutschland wachsen mehr als 100 verschiedene Sorten.“ Alles in allem sehe man sich als Schnittstelle zwischen den regionalen Produzenten und dem Verbraucher.
Haslett stellte außerdem klar, dass Bio-Produkte zwar nicht immer gesünder seien als herkömmliche Produkte, aber das sei auch nicht der Ansatz. Es gehe darum, dass es besser und schonender für den Boden ist. Dazu komme, „dass es besser schmeckt“.
Zu den Bio-Produzenten gehört auch der Hof Reuter. „Unsere Ochsen sind den ganzen Sommer über auf der Weide“, so Lore Reuter. Nur im Winter kämen die Tiere in den Stall, würden dann aber auch nur mit Heu gefüttert. Im Alter von 30 bis 36 Monaten werden sie dann geschlachtet.
Auch für die kleinen Gäste gab es auf dem Hof etwas zu tun. Sabine Ehlts von Slow Food erklärte den Kindern, wie man „ohne Maggie und ähnliche Produkte“ eine leckere Rindersuppe kocht. Dabei griffen die Kinder auch selbst zum Kochlöffel und halfen tatkräftig mit.
