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Hoffnung auf besseres Leben

Knapp 50 Landfrauen und ein Mann hörten vor kurzem den Vortrag „Routes to the Roots“ von Dr. Wolfgang Grams aus Oldenburg. Sein Dia-Vortrag beleuchtete Abschied, Überfahrt und Ankunft der Amerika-Auswanderer.

Anhand einiger Familiengeschichten aus dem hiesigen Umkreis (z. B. Familie Schweers aus Munderloh), die Grams erforscht hatte, zeigte er den interessierten Zuhörern die Auswanderungserlebnisse und -Stationen auf. Waren es häufig religiöse Gründe, folgten auch Existenz- und familiäre Gründe, um dem „Traum von Amerika“ zu folgen. Wer auswanderte, hoffte so oder so auf ein „besseres Leben“ im weit entfernten Amerika. Die erste Ansiedlung wurde in Philadelphia registriert. In einigen Ansiedlungen, so Grams, werde auch heute noch die plattdeutsche Sprache gesprochen.

Wer Informationen zu seiner Familiengeschichte haben möchte, kann sich z. B. an die Datenbank für Familienkunde wenden. Ansprechpartner für das Thema ist in Kirchhatten auch Ahnenforscher Wolfgang Martens.

Festliches Kirchhatten

Endspurt bei den Vorbereitungen für den Kirchhatter Weihnachtsmarkt: In der Scheune von Bodo Henke trafen sich jetzt Uwe Janssen, Erhardt Rabe, Stefan Schelenz, Manfred Totzke und Dirk Wessels zum Hüttenbauen. Die Konstruktionen aus Kiefer und Fichtenholz sind ziemlich ausgefuchst und lassen sich mit Scharnier und Stift schnell zusammenbauen. Sogar in der Höhe sind sie an allen Ecken anpassbar, um optimal auf unebenem Untergrund stehen zu können.

Insgesamt werden 18 Hütten am kommenden Wochenende, 1. und 2. Dezember, auf dem dann für den Verkehr gesperrten Marktplatz in Kirchhatten stehen. Beginn ist am 1. Dezember um 16 Uhr mit einer musikalischen Andacht in der St.-Ansgari-Kirche. Um 16.45 Uhr startet dann das bunte Treiben in der Hüttenstadt. Ab 17 Uhr gibt es Live-Musik mit „Kruse und Blanke“. Schluss ist erst um 22 Uhr.


Am Sonntag, 2. Dezember, dem 1. Advent, öffnet der Weihnachtsmarkt schon um 12 Uhr. Ab 13 Uhr spielt der Musikverein Bühren, um 15 Uhr wird der Weihnachtsmann im Hüttendorf erwartet. Eine Stunde später singen die Chöre „Brettorf-Tonart“ und „Männersache“. Nebenan im Deutschen Haus stellt der Hatter Künstlerkreis Kunsthandwerk und Malerei aus. Auch in der VHS-Werkstatt und der Kleinen Eiszeit gibt es nachmittags Angebote.

Detailliert informiert darüber der doppelseitige Flyer, der unter anderem in den Hatter Geschäften und Supermärkten ausliegt. Wer das gefaltete Papier umdreht, entdeckt auf der Rückseite ein weiteres Programm – für den Sandkruger Weihnachtsmarkt, der am 2. Advent im Waldpark stattfindet.

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