Bookholzberg - Ratsherr Otto Sackmann (Fraktion UWG/Marbach) ist hochzufrieden über das Ergebnis: Zwei 2,10 Meter hohe Glaswände sorgen seit Anfang der Woche dafür, dass im Bookholzberger Bürgerbüro auch vertrauliche Gespräche mit den beiden dort tätigen Verwaltungsmitarbeiterinnen geführt werden können. Nebenan haben die Kunden der Bücherei-Außenstelle ihre Ruhe.

Im August vorigen Jahres hatte Sackmann die Gemeinde in einem Antrag auf die fehlende Vertraulichkeit hingewiesen und den Wunsch mehrerer Bürger ins Rathaus getragen, eine Lösung für die seit März 2015 von Bürgerbüro und Gemeindebücherei gemeinsam genutzten Räume zu finden. Vertrauliche Gespräche hatten bis dato nur in einem separaten Raum geführt werden können.

Die Umsetzung seiner Anregung beurteilt Sackmann als gelungen. Auch Kunden hätten ihm versichert, dass sie mit den raumhohen Glaswänden zufrieden seien, sagte Sackmann der NWZ.

Insgesamt 12 000 Euro investierte die Gemeinde in die Umgestaltung des Bürgerbüros. Am Donnerstag seien noch die bislang genutzten Schreibtische durch neues Mobiliar ersetzt worden, was eine andere Anordnung der Schreibtische ermögliche, teilt Maike Saalfeld mit, die im Rathaus für Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Außerdem sei eine Sichtblende zwischen den Schreibtischen installiert worden.

Bürger aus dem gesamten Gemeindegebiet haben die Möglichkeit, sämtliche Angelegenheiten, die in der Hauptstelle des Bürgerbüros erledigt werden können, auch in der Außenstelle an der Stedinger Straße 65 zu regeln – auch KfZ-Zulassungen. Einzig Wunschkennzeichen könnten dort mangels einer Prägestelle nicht ausgegeben werden, so Meike Saalfeld. Angesteuert worden sei die Außenstelle in Bookholzberg im Jahr 2015 von durchschnittlich 100 Kunden pro Monat.


Geöffnet ist sie montags von 10 bis 12 und von 15 bis 18 Uhr, mittwochs von 14 bis 18 Uhr sowie donnerstags von 10 bis 12 Uhr.

Karoline Schulz
Karoline Schulz Redaktion Ganderkesee