HOHENBöKEN - Wer im Gespräch bleiben will, der muss für sich werben – nach diesem Motto ist der Reiterverein Hohenböken verfahren und hat zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Zwar sind die Hohenbökener Reiter auswärts durchaus bekannt – nicht zuletzt durch ihre derzeitigen Erfolge in der Mannschaftsdressur. Doch viele wüssten gar nicht genau, wo der Verein eigentlich sein Domizil hat, erklärt Pressewartin Angela Oetken-Lehmann.
Dabei hat die etwas abseitige Lage am Reiterweg durchaus ihre Vorteile: Direkt am Hohenbökener Moor gelegen, bietet sich Pferdesportlern ein riesiges Ausreitgelände, das sich Besucher am Sonntag von einem Aussichtskran aus ansehen konnten. Und so kompliziert zu finden ist der Vereinssitz dann offenbar doch nicht. Zahlreiche Besucher fanden den Weg dorthin, um den Darbietungen der Vereinsmitglieder im Spring- und Dressurreiten zu folgen, fachkundig kommentiert von Vereinschefin Birgit Wöbken, oder um sich selbst einmal im Sattel zu versuchen.
124 Mitglieder hat der Verein derzeit. Aber es dürften gerne noch mehr werden, wie Birgit Wöbken betont. Vor allem im Nachwuchsbereich habe der Verein noch freie Kapazitäten. Das Alter, ab dem Kinder in den Schulbetrieb einsteigen können, variiert. „Erfahrungsgemäß ist acht Jahre ein gutes Alter, aber wir hatten auch schon Sechsjährige, die im Unterricht gut zurecht kamen.“
Der Reiterverein Hohenböken nutzte die Resonanz auf seine Einladung, um auf die Deutsche Knochenmarkspenderdatei aufmerksam zu machen. Petra Gorath, Mutter eines Vereinsmitglieds, das selbst vor kurzem beinahe zur Spenderin geworden wäre, sammelte die Adressen Freiwilliger, die sich typisieren lassen möchten.
