Hohenkirchen - Wohnen auf dem Wasser soll in Hohenkirchen ein neuer Trend werden: Zwei Projekte warten auf Realisierung im Wangermeer – die stellten Planer und Investoren im Wangerländer Entwicklungsausschuss jetzt vor.
Zum einen sollen im Südzipfel des Wangermeers am Fuß von Gottels zwölf schwimmende Bootshäuser aus Holz 20 Meter von der Uferkante errichtet werden. Dazu wurde einstimmig der Aufstellungsbeschluss gefasst. Dort soll ein Sondergebiet für Ferienwohnungen auf dem Wasser entstehen. Die Häuser werden an Stahlrohren fest verankert. Die Pontons sind in Betonbauweise vorgesehen.
Eine entsprechende Installation sorgt dafür, dass das Schmutzwasser abgeleitet wird.
Stelzenhäuser aus Holz sollen am Ende der Helmsteder Straße gegenüber dem Sportplatz der Hotelanlage „Dorf Wangerland“ im Bereich des südlichen Brückenkopfs errichtet werden. Zwölf Häuser könnten dort gebaut werden, zugänglich sind sie durch Einzelstege. Die Planungen sehen hier ein Sondergebiet für Wasser-Wohnen vor. Als Bauzeit ist ein knappes halbes Jahr angesetzt.
Zur Realisierung dieses Vorhabens müsste die Helmsteder Straße noch ausgebaut werden, sagte Bürgermeister Björn Mühlena auf Nachfrage.
Eine Abstimmung mit dem Dorf Wangerland sei erfolgt und der dortige Eigentümer Hennie van der Most sehe beim Bau der Häuser keine Probleme, sagte der Bürgermeister. Sollte es dort zu Dauerwohnsitzen kommen, müsste der Flächennutzungsplan geändert werden, sagte Gitta Heitmann-Schmacker, Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters. Auch diese Pläne wurden einstimmig angenommen.
