HOHENKIRCHEN - Rund um den Apfel ging es bei den Landfrauen Hohenkirchen zu. Deren Mitgliedsfrauen trafen sich im Bauerncafe „Schild“ in Javenloch. Nicht nur die neuen Sorten fanden Beachtung, sondern vor allem die alten Apfelsorten standen im Mittelpunkt des Interesses. Davon brachte die Referentin, Dipl. Oecotrophologin Ernährungsberaterin Christine Strodthoff-Schneider von der Landwirtschaftskammer Oldenburg, einige Sorten mit.

Die wohl älteste Sorte sei der purpurrote Cosinot, ein Zufallssämling, der schon im 16. Jahrhundert bekannt war und in manchen alten Gärten noch zu finden ist, sagte sie. Erwähnung fand auch „Der Schöne aus Herrenhut“, der 1880 bei Zittau gefunden wurde. Sehr süß schmecke auch Pannemanns Tafelapfel, der 1860 in Neusüdende bei Oldenburg von der Baumschule Pannemann auf den Markt kam, machte die Referentin deutlich.

Natürlich gehörten die Oldenburger Sorte Jakob Lebel (1825) sowie der Dömener Rosenapfel (1870) aus Westfalen und die Grüne und Rote Sternrenette ebenfalls zu den vorgestellten Äpfeln.

Alle Apfelsorten hätten viele Vitamine, Kohlenhydrate und Ballaststoffe und seien ein gesundes Lebensmittel. Das haben die Engländer im Spruch „An apple a day keeps the doctor away“ zusammengefasst, meinte sie schmunzelnd.

Doch nicht nur die Theorie sollte an diesem Nachmittag zur Geltung kommen. Die Vorstandsmitglieder des Landfrauenvereins und die Bezirksfrauen hatten für ein leckeres und reichhaltiges Büfett gesorgt und dabei jede Menge Rezepte ausprobiert. So gab es eine scharfe Apfelsuppe, Apfel-Pizza oder einen Apfel-Zwiebelkuchen mit Schinkenspeck. An Salaten fand sich ein bunter Wintersalat vor und ein Schweiburger Apfelkuchen fehlte ebenfalls nicht.


Alle Landfrauen erlebten einen gaumenfreudigen und interessanten Nachmittag und nahmen das Motto des Nachmittags „Herbstzeit ist Apfelzeit“ sowie viele Rezepte zum Nachkochen mit nach Hause.