HOHENKIRCHEN - „Dem Tourismus sollte die gleiche Aufmerksamkeit geschenkt werden wie anderen Wirtschaftszweigen auch. Nicht von ungefähr ist der Tourismus im Wirtschaftsministerium angesiedelt“, betonte Angelika Brunkhorst, FDP-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des FDP-Bezirksverbands Oldenburg, jetzt bei einer FDP-Vorstandssitzung in Hohenkirchen.
Deutlich wurde bei dem Treffen, an dem Brunkens Stellvertreter Lübbo Meppen, Kreisgeschäftsführer Hayo Sieckmann und Sprecher Stefan Boddenberg teilnahmen, dass der Tourismus neben dem Agrar- und Ernährungssektor und der Industrie einer der Hauptarbeitgeber im Oldenburger Land ist.
Im Mittelpunkt der Sitzung stand das touristische Zukunftsprojekt „Masterplan Nordsee“. Laut FDP-Vorstand ergeben sich aus der Vielschichtigkeit des Tourismus zahlreiche Bedingungen für die Zukunftsfähigkeit der Branche. So sei die Vermarktung der touristischen Angebote unter Dachmarken zu bündeln, um auf dem Markt bestehen zu können. „Nicht jedes Angebot muss überall vorrätig sein, stattdessen müssen regionale Stärken ausgebaut und im Wettbewerb positioniert werden“, sagte Meppen. Nicht zu vergessen sei, dass „Tourismus kein Selbstzweck ist, sondern dass mit ihm Geld verdient wird“.
Die Teilnehmer der Runde waren sich einig, dass der Masterplan den Weg aufzeige, um den Ansprüchen der Urlauber zu genügen und dem schärferen Wettbewerb zu begegnen. Vor der Sitzung hatte der FDP-Vorstand sich die Hotelanlage „Dorf Wangerland“ samt Spielstadt angeschaut. Wangerlands Bürgermeister Harald Hinrichs hatte dabei die Gemeinde vorgestellt.
