HOOKSIEL/BAYREUTH - Das Seekabel, das den geplanten Offshore-Windpark „Nordergründe“ in der Wesermündung mit dem Stromnetz verbinden wird, wird nun doch nicht in Schillig anlanden. Ursprünglich war geplant, das Kabel von Schillig aus quer durch die Gemeinde Wangerland zum Umspannwerk Inhausen zu führen. „Das ist nach dem neuen Raumordnungsverfahren nicht möglich“, sagte Cornelia Junge, Sprecherin von Eon Netz in Bayreuth, auf Nachfrage der NWZ .

Das 27 Kilometer lange Seekabel soll nun im Bereich des Hooksieler Hafens anlanden und dann unterirdisch rund 4 Kilometer weitergeführt werden. Der genaue Anlandungspunkt ist Junge zufolge noch offen. „Die Entscheidung wird in drei bis vier Monaten fallen“, sagte sie.