HOOKSIEL - HOOKSIEL/KIH - Auf ein erfolgreiches Jahr kann die DLRG Ortsgruppe Wangerland zurückblicken. Rund 140 Wachgänger waren im vorigen Jahr an den Stränden in Schillig, Horumersiel und Hooksiel sowie in den beiden Hallenbädern im Einsatz und leisteten 12 598 Stunden. 34 Menschen konnten vor dem Ertrinken gerettet werden, in 637 Fällen leisteten die Mitglieder der Ortsgruppe erste Hilfe bei Unfällen.
Friedo Gerdes von der Wangerland Touristik machte in der Hauptversammlung deutlich, dass durch die Arbeit der Wachgänger bis zu sieben Vollzeitkräfte eingespart werden konnten. Viel Lob erhielt die DLRG auch von Bürgermeister Joachim Gramberger. Die geleistete Arbeit sei vorbildlich, gerade im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit.
Mit Blick auf den neuen See in Hohenkirchen werde die Gemeinde frühzeitig an die DLRG herantreten, um über Sicherheitsfragen zu reden. In diesem Zusammenhang müsse man sicherlich auch über eine vernünftige Ausstattung sprechen.
Als einen „kompetenten Partner, der seine Aufgaben ernst nimmt“, bezeichnete der stellvertretende Landrat Reinhard Onnen-Lübben die DLRG Ortsgruppe Wangerland. Mit ihren 612 Mitgliedern sei die Ortsgruppe die stärkste im Bereich Oldenburg Nord. Dies betonte Bezirksvorsitzender Rolf Mrosek. Rund die Hälfte der Mitglieder seien Jugendliche und Kinder.
Das Geld ist allerdings auch bei der DLRG Wangerland knapp. „Wir benötigen ein neues Fahrzeug“, betonte die stellvertretende Vorsitzende Sandra Gerdes. Der Antrag, die Mitgliederbeiträge um fünf Euro zu erhöhen, wurde nach kurzer Diskussion genehmigt.
Für ihre treue Mitgliedschaft wurden Thomas Friedrichs, Ralf Kröner (beide 25 Jahre) und Ernst Fritz (50 Jahre) ausgezeichnet. Das Verdienstzeichen in Bronze erhielten Sven Hannemann, Hermann Kühnken, Anke Kühnken, Meike Kühnken und Marina Schmöckel. Der Vorsitzende Wolfgang Schumann bekam die zweithöchste Auszeichnung, das Verdienstzeichen in Gold.
