HOOKSIEL - „Die DLRG sichert unsere Strände. Das ist wichtig und darum werden sie von uns unterstützt“, sagte Ute Draschba von der Wangerland Touristik bei der Vollversammlung der DLRG Wangerland. Allerdings hatte die DLRG 2010 Schwierigkeiten mit der Besetzung der Wachstationen. „Es fehlten Wachgänger“, so Vorsitzender Wolfgang Schumann. Die Lage hätte sich erst im Lauf des verregneten Sommers entspannt, da die Wachstationen dann nicht mehr vollständig besetzt werden mussten.
In den Schwimmbädern sei die Situation kaum besser. „Es gibt nur eine Hand voll Wachgänger, die bereitstehen oder eingesetzt werden dürfen“, so Schumann. Er forderte die aktiven Mitglieder auf, ihre Rettungsscheine auf den aktuellen Stand zu bringen.
Rolf Mrosek vom DLRG-Verband Oldenburg beklagte zudem, dass die Zahl der Schwimmausbildungen 2010 deutlich zurückgegangen sei. Zum einen stünden weniger Bäder zur Verfügung, zum anderen seien die Eintrittskosten zu hoch. „Sicher wollen wir mit unserem Material und Personal Hilfe leisten, aber das umzusetzen, wird immer schwieriger“, sagte auch Arne Schmöckel, technischer Leiter der DLRG Wangerland.
Es gab aber auch gute Nachrichten: So bekam die DLRG 2010 einen neuen Außenbordmotor im Wert von 5000 Euro für die „Wangerland I“ und die „Wangerland II“ soll in diesem Jahr durch ein neues Rettungsboot ersetzt werden, da sie nicht mehr für den Katastrophenschutz geeignet sei, so technischer Leiter Thorsten Knebel. Ein Förderantrag sei gestellt.
Im Sommer wird die DLRG-Trophy wieder in Hooksiel stattfinden. Zudem überreichte Almut Janßen vom Gewerbeverein Hooksiel der DLRG einen Scheck über 500 Euro. „Gerade die engagierten jungen Leute sind wichtig im Ehrenamt“, sagte sie.
Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Ingo Bohms, Jörg Oldemölle, Ursula Oldemölle, Jörn Poppen, Sven Hannemann, Maren Manzke, Sandra Lindenau, Sonja Stosch. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Thomas Onnen und Rolf Gerdes geehrt.
