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Tourismus Basteln und backen im Urlaub

Rahel Arnold

HOOKSIEL - Viele Kinder sitzen mit ihren Eltern auf der Zeltwiese des Campingplatzes Hooksiel um einen Betonkreis herum, in dem ein kleines Feuer brennt, und backen Stockbrote auf Holzstäben. Nebenan gibt es Crepés und Kaffee. Ausnahmsweise scheint die Sonne, der Himmel ist blau.

Das Stockbrotbacken ist ein gemeinsames Projekt der Campingplatzanimateurin Gisela Willms, der „evangelischen Kirche unterwegs“ und der katholischen Zeltkirche. Etwa 60 Kinder sind zur Zeit auf dem Campingplatz in Hooksiel. „In den nächsten Wochen wird sich die Zahl der Kinder verdreifachen, wenn die Urlaubskinder aus Nordrhein-Westfalen zu denen aus Niedersachsen hinzu kommen“, sagt Gisela Willms.

Jeden Tag im Einsatz

Die 59-jährige betreut auf dem Campingplatz Hooksiel seit rund zehn Jahren in allen Ferien pro Saison etwa 300 Kinder. Sie bietet jeden Tag eine Bastelstunde an, richtet regelmäßig das Stockbrotbacken aus und organisiert Spielenachmittage, bei denen sich die Kinder in der Hüpfburg oder auf dem Einrad austoben können. Auch Fahrradtouren für Erwachsene bietet sie an.

Gisela Willms kommt aus Wilhelmshaven. Bevor sie Animateurin bei der Wangerland-Touristik wurde, war sie ehrenamtliche Vorsitzende der Sportjugend Wilhelmshaven. Dort habe sie viele Jahre neben dem Beruf die internationalen Ostersporttage für junge Sportler organisiert, an denen rund 2500 Jugendliche und junge Erwachsene teilnahmen.

Ihre Arbeit auf dem Campingplatz mache ihr sehr viel Spaß: „Vor allem dann, wenn die Kinder meine Angebote annehmen.“ Unterstützt wird sie dabei von Gerda Scholz, Dauercamperin aus Ibbenbüren. Sie und ihr Mann kommen im Frühjahr und reisen im Herbst wieder ab. „Ich helfe gerne“, sagt die begeisterte Wangerland-Urlauberin.


Attraktiv für Familien

Auch die Geschäftsführerin der Wangerland Touristik GmbH (WTG), Ute Draschba, nahm am jüngsten Stockbrotbacken teil. „Den Kindern hier scheint es sehr gut zu gefallen und so tolle Angebote machen den Campingplatz in Hooksiel natürlich attraktiv für Familien – das ist auch so gewünscht“, so Draschba.

Sie freue sich darüber, dass die Besucherzahl auf dem Campingplatz im Juni 2011 sogar höher gewesen sei, als im vergangenen Jahr zur selben Zeit. „Das liegt an der hervorragenden Lage, aber auch an den Veranstaltungen, bei denen alle Generationen miteinbezogen werden“, sagt sie.

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