HOOKSIEL - HOOKSIEL/KH - „Die dänische Insel Mön ist landschaftlich wunderschön“, schwärmte jetzt Meike Hajen aus Mennhausen vor Mitgliedern des Landfrauenvereins Hooksiel. Sie brachte den Landfrauen Mön im Gasthof „Zum Schwarzen Bären“ bei einem Dia-Vortrag näher.
Dabei sei die Insel nur 32 Kilometer lang und an ihrer schmalsten Stelle drei Kilometer breit. „Wer Dänemark kennenlernen möchte, sollte Mön unbedingt einen Besuch abstatten“, schlug sie vor. Dort gäbe es alle Landschaftsformen wie Moor, Weiden, Wiesen, Hügel und das Meer.
Vor allem die Kreidefelsen ziehen die Menschen an. Hajen schlug bei diesem Stichwort den Bogen zur Insel Rügen. Mön und Rügen seien vor vielen Millionen Jahren eine Insel gewesen. Auf Mön gehe es ruhig und beschaulich zu. Die Inselbewohner lebten von der Landwirtschaft. Davon zeugten riesige ins Auge stechende Mohn- und Leinenfelder. Hier werde wie vielfach in Dänemark Saatgutvermehrung betrieben. Die Bewohner verkaufen ihre landwirtschaftlichen Produkte an der Straße. Selbstbedienung sei da angesagt, sogar bis auf das Wechselgeld, das die Käufer sich aus der Kasse nehmen können.
„Mön ist eine wenig besuchte Insel und für Menschen, die Ruhe suchen, besonders geeignet“, erzählte die Referentin. Die Insel sei auch Standort für die Wikinger gewesen wie Haithabu in Schleswig-Holstein. Viele Hügelgräber erinnern an den Totenkult vergangener Jahrhunderte.
Sie habe die Insel vor 25 Jahren entdeckt und sie vor einigen Jahren wieder besucht. „Da hat sich nichts verändert“, konnte sie feststellen. Mit dem Fahrrad hat sie die Insel in vier Tagen „erfahren“ und dabei die vielen schönen Fotos gemacht, die sie den Landfrauen vorstellte und kommentierte.
