„Den Trend zum Radtourismus nutzen“, NWZ-Bericht  vom 19. Februar.

Wenn man den Bericht gelesen hat, stellt sich eine Frage: Wo und wie lange hat Matthias Herzog Butjadingen mit dem Fahrrad kennen gelernt? Meine Antwort: Überhaupt nicht! Wo bitte sind denn die schönen Radwege? Wo sind verkehrsberuhigte Radwanderwege in Butjadingen?

Es ist doch Unsinn, Gäste mit falschen Versprechungen nach Butjadingen zu locken. Die Klagen hören wir, die kleinen Vermieter. Bei denen zählt ja noch das persönliche Gespräch mit den Gästen.

Da werden Hauptstraßen mit Rasern bemängelt. In Kurven wird rücksichtslos überholt. Ich erinnere an den Unfall in Niens am Heiligabend 2012. Auf Nebenstraßen (am Deich) ist es nicht anders. Über den teilweise sehr schlechten Zustand will ich nicht reden. Loch an Loch! Da soll Matthias Herzog mal mit Kindern fahren. Ich wünsche viel Vergnügen.

Dann kommen die von ihm hochgelobten Wirtschaftswege. Wo sich diese befinden, wüsste auch ich gerne. Ein tolles Beispiel ist der Wiesenweg in Langwarden. Diesen mit dem Fahrrad zu befahren ist lebensgefährlich.

Befahren der Wirtschaftswege während der Ernte? Da kommen die Silofahrzeuge im Minutentakt. Ebenso am Deich und auf den Hauptstraßen. Gemütliches Radfahren geht anders, auf abgetrennten Radwegen! Warum wird in der Presse über den schlechten Zustand der Wirtschaftswege berichtet, wenn diese doch so toll sind?


In Mürrwarden ist ein Radwanderweg ausgewiesen. Gäste stehen auf halber Strecke vor einem Schild: Privatweg! Was tun? Manche drehen verärgert um. Außerdem handelt es sich um einen unbefestigten Weg. Von denen sind einige als Radwanderweg bezeichnet. Meine Kinder bezeichneten diese Strecken schon vor 30 Jahren als Hoppelweg!

Heidrun Kegel Langwarden