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78. Nordseewoche Auf absolute Flaute am Felsen folgt schweres Wetter

tk

HORUMERSIEL - Des einen Freud, des anderen Leid: Für die Hochseesegler auf Helgoland war das Wetter in diesem Jahr (fast) zu schön – Flaute am Felsen. Dort fielen reihenweise die Wettfahrten aus. Lediglich die Deutsche Meisterschaft im Seesegeln wurde regulär abgewickelt. Hier errang als einziger Teilnehmer des Jadereviers Bernhard Ihnken (Segelkameradschaft Horumersiel) von zwölf Wettbewerbern einen beachtenswerten 7. Platz.

Schon die Zubringerregatta am Pfingstsamstag litt unter Windmangel. Zwar starteten die sieben Yachten aus der Jade um 7 Uhr noch mit gutem Wind bei Hooksiel. Doch Wetterinformationen der Regattaleitung auf Helgoland veranlassten Wettfahrtleiter Theo Kruse (SKHS), die Regatta auf halben Weg nach Helgoland an der Wesertonne A 1 zu beenden. Gewinner der Zubringerregatta wurde „Henny“ (Jörg Schleebaum, Steuermann Tanno Kruse).

Am Sonntag konnte die Traditionswettfahrt „Rund Helgoland“ wegen absoluter Flaute nicht gestartet werden. Lediglich die Cracks, die zur Deutschen Meisterschaft im Seesegeln gemeldet hatten, konnten noch einen Lauf absolvieren. „Wir sind mit unserem Abschneiden ganz zufrieden“, sagte Skipper Bernhard Ihnken, der sich in einem hochkarätig besetzten Umfeld behaupten muss.

Auch am Pfingstmontag lief am Vormittag nichts. Erst im Lauf des Tages kam Bewegung in den Hafen, als die 65 Boote des Skagen-Rennens die Startvorbereitungen trafen. Die Prognosen waren nicht berauschend: Schon in der ersten Nacht auf der Nordsee mussten die Skipper der längsten deutschen Hochseeregatta mit vier bis sechs Meter hohen Wellen und Windstärke sieben bis acht rechnen.

Für die Horumersieler Segler gab es seitens des Vereins „Wegzehrung“ in Form einer dicken Mettwurst. „Die Skagen-Wurst soll die Crews bei Kräften halten, wenn die Kombüse bei extremen Wetterbedingungen kalt bleiben muss“, erklärte 1. Vorsitzender Weert Siuts. Aus Horumersiel sind gestartet: Die „Henny“ (Jörg Schleebaum), „Magister Wigbold“ (Gebrüder Hicken) und „Ree“ Bernhard Ihnken. „Black Maggy (Wolfram Heibeck) sagte schweren Herzens ab, weil er sein neues Boot noch nicht bei so hartem Wetter getestet hat. Die Positionen der Wettfahrtteilnehmer im Skagen-Rennen sind online und live zu verfolgen.


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