HORUMERSIEL - Mannschaften von elf Vereinen gingen an den Start. Zwar fehlte die Sonne, doch die Segler ließen sich den Spaß nicht nehmen.
Inga Seeger
HORUMERSIEL - Wenn die Segelkameradschaft Horumersiel (SKHS) zur alljährlichen biopin-Horum-Regatta ruft, ist vor dem Hafen Wangersiel einiges los. So tummelten sich Sonnabendfrüh 50 Boote samt Besatzung auf dem Wasser und bereiteten sich darauf vor, Jade auswärts davonzusegeln. Viele von ihnen hatten die Flagge des Hauptsponsors, der Firma biopin-Naturfarben aus Jever, gehisst.Das Feld umfasste Einrumpf- und Mehrrumpfboote mit Längen zwischen 6,5 und 14,5 Metern. Mitglieder aus elf Clubs hatten sich angemeldet. „Die Boote segeln auf drei Bahnen, entsprechend der Bootsgröße und der Ausstattung“, erklärte Bolko Bienert von der SKHS. Zusammen mit Segelkamerad Werner Ströher hatte er an diesem Tag die Wettfahrtleitung inne.
Organisator und Regatta-Wart war Bernhard Ihnken junior. „Die kleine Bahn kreuzt das Jadefahrwasser vor dem Minsener Old-Oog. Gewendet wird am Leuchtturm Mellum Plate“, erläuterte er. Die größeren Bahnen führten die Teilnehmer bis kurz vor Wangerooge und wieder zurück.
„Der Wind ist gut und die Richtung auch“, freute sich Bienert über die fast optimalen Wetterverhältnisse bei Windstärke drei bis vier. „Es fehlt nur ein bisschen Sonne.“ Dann feuerte er vom Startschiff „Gesine“ aus den Startschuss für die erste Gruppe ab.
Am Ende hatten überwiegend Teilnehmer des Ausrichters SKHS die Nase vorn. So siegte Tanno Kruse mit seinem Boot Tschaika auf Bahn A (4:58:13), der stellvertretende Regatta-Wart Weert Siuts (Knutt, 4:27:21) auf Bahn B und Christian Fahl (Bea, 2:13:10) auf Bahn C.
Gewinner bei den Mehrrumpfbooten wurde Henning Gerken auf der Dreebeen (5:19:12).
Bei den Jollenkreuzern lief das Team Blenk/Fedisch (Schrexe, 5:04:02) vom Wilhelmshavener Segel-Club (WSC) als erstes wieder in Horumersiel ein. Sie alle wurden bei der Siegerehrung am Abend mit Wanderpokalen belohnt.
Die Sieger der einzelnen Wertungsgruppen innerhalb der Bahnen konnten sich über Geldgutscheine sowie Urkunden freuen. Zu ihnen zählten Andreas Braun (Thoja) vom Wassersportverein Hooksiel (WSVHoo), Reiner Freese (Swantje) vom WSC, Heinz Peters (Enola, SKHS) und Rudi Drewinski (Irena) vom Yachtclub Wangerland (YCWa).
Die „Mellumbake“ ging dieses Jahr an den WSC, der „Jade Relief“ für die meisten Bootsmeldungen bereits zum dritten Mal an den WSVHoo. Für diese besondere Leistung darf der Verein den Preis nun behalten.
