HORUMERSIEL - Die meisten Yachten stellte wieder der WSC. Bahnsieger wurden „Schrexe“, „Joker“ und „Bea“.
Von Theo Kruse
Es war ein perfekter Segeltag: Mit 67 gemeldeten Booten freute sich die Segelkameradschaft Horumersiel (SKHS) über ein großes Teilnehmerfeld zur 38. Biopin-Horum-Regatta. Bei strahlendem Sonnenschein und einer schwachen bis mäßigen Brise aus östlicher Richtung kamen alle Boote ohne Zwischenfälle über die rund 30 Seemeilen lange Regattabahn.
Das anhaltend gute Wetter hatte viele Skipper offenbar bewogen, noch in letzter Minute zu melden. In zehn Wertungsgruppen schickten die Wettfahrtleiter Bolko Bienert (SKHS) und Werner Ströher (WSC) die Boote auf den Kurs, der jadeauswärts vor die Insel Wangerooge führte. Für die großen Boote waren die Harle-Ansteuerung und die Jadetonne 5 die Wendemarken. Die kleineren Bahnen hatten entsprechend kürzere Distanzen zu segeln. Schon bald nach dem Start gingen die farbenfrohen Spinnaker hoch und zogen die Yachten mit dem Tidestrom hinaus auf die Nordsee.
An den Wendemarken lief noch der Ebbstrom, als das Hauptfeld – beobachtet vom Sicherungsboot „Hilka“ (Diddi Hannover, Yachtclub Wangerland) die Wendemarken rundete. Nun galt es gegen die Strömung zurückzukreuzen. Schneller als selbst den pfeilschnellen Katamaranen und Trimaranen gelang dies der „Schrexe“, (Michael Blenck, WSC). Der Jollenkreuzer war nach 4:21:14 Stunden wieder am Zielschiff „Gesine“, das auf Schillig-Reede ankerte. Das letzte Boot, die „Irena“ (Rudolf Drewinski, Yachtclub Wangerland) ging nach 6:21:6 Stunden durchs Ziel.
Zur Siegerehrung begrüßte SKHS-Vorsitzender Theo Kruse besonders den Titelsponsor Ben Palm aus Jever, der mit seinem Unternehmen Biopin seit fünf Jahren die Biopin-Horum-Regatta maßgeblich fördert. Eine Dankeschön des Veranstalters ging auch an die Sicherungsboote von DGzRS und DLRG Wangerland.
Bahnsieger und Gewinner der Wanderpreise wurden „Schrexe“, „Joker“ (Reimund Erdwiens, Rüstersieler Seglerclub) und „Bea“ (Christian Fahl, SKHS). Bei den nach ORC-Club vermessenen Yachten siegte „Tschaika“ (Tanno Kruse, SKHS), bei den Mehrrümpfern „Manta“ (Peter Grams, Wuppertal).
Der ewige Vereinswanderpreis, die Mellumbake, wurde von den Booten „Schrexe“, „Olle Rübe“ (Carlo Kuffner), „Swantje“ (Rainer Freese) und „Jan Bart“ (Jörg Owen) wie im Vorjahr für den WSC gewonnen. WSC-Vorsitzender Jörg Owen nahm auch das Jade-Relief für den Verein mit den meisten teilnehmenden Booten mit – WSC hatte elf Yachten aufgeboten.
Alle Gruppenergebnisse und Bilder vom Wettfahrttag auch im Internet unter
