HORUMERSIEL - Pfingsten und Helgoland sind für Segler untrennbar verbunden: Zum 78. Mal steigt am roten Felsen die Nordseewoche, verbunden mit der Deutschen Meisterschaft im Seesegeln. Die Segelkameradschaft Horumersiel (SKHS) ist mit mehreren Yachten vertreten.
Seit einigen Jahren richten die Horumersieler die Zubringerregatta Wilhelmshaven-Helgoland aus. Am Pfingstsamstag, 26. Mai, fällt um 7 Uhr vor dem Außenhafen Hooksiel der Startschuss für fünf Boote.
Nach der Wettfahrt „Rund Helgoland“ am Sonntag und der „Helgoländer Acht“ am Montag beginnt für vier Boote aus Horumersiel und Hooksiel das Rennen „Rund Skagen“. Die längste deutsche Hochseeregatta führt an der dänischen Küste nach Norden um Kap Skagen herum in die Ostsee. Nach Skagerrak und Kattegat liegen dann der Große Belt und die Kieler Bucht vor den Booten: Eine Strecke von rund 500 Seemeilen.
Auch ein Sperrgebiet für eine Windpark-Baustelle bei Anholt gilt es zu beachten. Für den Törn benötigen die Schiffe zwei bis fünf Tage. Dazu haben 65 Yachten gemeldet.
2010 hatte die härteste aller Seeregatten ihrem Ruf alle Ehre gemacht: Aufgrund der Wetterprognosen gingen damals von 87 gemeldeten Schiffen nur 54 an den Start. Davon kamen 30 ins Ziel, darunter als kleinstes Boot die Horumersieler „Tschaika“ auf Platz 3. Windstärke 7, Lufttemperatur von 10 Grad: Die Nordsee sorgte für eine strenge Auslese. Ein solches Wetter wünscht man sich nicht für einen Segeltörn.
In diesen Jahren haben „Black Maggy“ (Wolfram Heibeck, WSV Hooksiel/SK Horumersiel), „Henny“ (Jörg Schleebaum), „Magister Wigbold“ (Nils Hicken) und „Ree“ (Bernhard Ihnken) gemeldet. Alle Teilnehmer werden mit einem Tracking-System ausgestattet, so dass der Verlauf des Rennens im Internet verfolgt werden kann. Schiffsname, Positionsdaten und Routeninformationen werden laufend aktualisiert.
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