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Segelsport Wind geht bei der Wettfahrt zuletzt die Puste aus

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HORUMERSIEL - Die Horum-Regatta der Segelkameradschaft Horumersiel (SKHS) bietet besondere sportliche Herausforderungen. Mit mehr als 60 Teilnehmern war auch die 43. Horum-Regatta die größte im Jaderevier. Das Wetter zeigte sich ausgesprochen wechselhaft und bot ziemlich alles auf: Sonne und Regen, Schwachwind, flotte Brise und Flaute, heftige Gewitterschauer und Sturmböen.

Die Organisatoren um Regattawart Tanno Kruse hatten drei Kurse abgesteckt. Die große Bahn A führte an Minsener Oog und nördlich Wangerooge vorbei bis zur Ansteuerungstonne in die Harle, dann Kurs Nord zur Jadetonne 5 und zurück nach Horumersiel. Auf Bahn B war nur die rot-weiße Harle-Ansteuerung zu runden, während die Jollenkreuzer auf Bahn C um den Leuchtturm Mellumplate geschickt wurden. Als Start- und Zielschiff fungierte die „Gesine“ von Herbert Enkler mit der Wettfahrtleitung Bolko Bienert und Werner Ströhr an Bord. Für Sicherheit sorgten die Begleitschiffe „Hilka“, das DGzRS-Rettungsboot „Baltrum“ sowie ein DLRG-Boot.

Als das Startsignal bei Schillig-Reede ertönte, regte sich kaum ein Lüftchen. Während die Boote bei ganz leichtem Wind Richtung Minsener Oog segelten, zog im Westen eine tief graue Wolkenwand auf, ein heftiger Schauer reduzierte die Sicht fast auf Null. Im Gefolge hatte er eine starke Böe von gut sieben Beaufort – an Deck wurde jede Hand gebraucht, um Spinnaker zu bergen und Segel zu reffen.

Auf den etwa 15 Seemeilen bis ins Ziel wurde die Geduld der Segelsportler allerdings auf eine harte Probe gestellt: Dem Wind ging die Puste aus.

Nach fünf Stunden überquerte Henning Gerken (SKHS) mit seinem Trimaran „Dreebeen“ als erster die Ziellinie. Bei den Dickschiffen war die „Eeasy“ von Michael Blenk (WSC) erste, sie benötigte 6:36 Stunden. Die letzten erreichten nach mehr als acht Stunden das Ziel.


„Toll, dass fast alle durchgehalten haben“, freute sich Regattawart Tanno Kruse, als er gemeinsam mit 1. Vorsitzendem Weert Siuts die Preise verteilte. Die Mellumbake, der traditionsreiche Wanderpreis für den Verein mit dem besten Teamergebnis, ging wieder an den Wilhelmshavener Segelclub (WSC). Der Wassersportverein Hooksiel (WSV) war mit den meisten Booten (14) am Start.

Schnellstes Schiff auf Bahn A war nach berechneter Zeit die „Stella di Mare“ (Martin Spreen, WSV). Auf Bahn B ersegelte sich Hartwig Gerdes mit „Stella Maris“ (SKHS) den Wanderpreis und auf Bahn C Axel Seifert in seinem 20er Jollenkreuzer „Jan Bart“ (CKA). Henning Gerken erhielt den Wanderpreis für die Mehrrumpfboote.

SKHS-Vorsitzender Weert Siuts dankte allen Helfern, die auch die 43. Horum-Regatta zu einem Erfolg gemacht hätten. „Wir hatten wieder ein tolles Regattateam“, lobte er.

 @ Ergebnisse unter

http://www.horum-regatta.de

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