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Acht Tipps Von Huder Heilpraktikerin Das hilft gegen den Novemberblues

Nina Janssen

Hude - Bei all der Sonne im Sommer und auch noch im Herbst hatte fast schon keiner mehr daran gedacht – doch nun ist der Herbst da. Gerade im November wird es oft sehr nass, kalt und grau. Das kann ganz schön auf die Stimmung schlagen. Man nennt es auch den Novemberblues.

Doch was tun, wenn das Wetter trüber wird? Die NWZ hat bei Imke Cronshage nachgefragt. Sie ist Heilpraktikerin für Psychotherapie in Hude und hat ein paar gute Ratschläge, um dem Novemberblues entgegenzuwirken.

„Einige Menschen reagieren sehr empfindsam auf die dunkle Jahreszeit und leiden unter einer saisonal bedingten depressiven Verstimmung“, erklärt die Inhaberin der Praxis Sonnenseite in Hude zunächst das Phänomen Novemberblues.

Bewegung an der frischen Luft, Unternehmungen und eine gesunde Ernährung können helfen, dem Stimmungstief zu entgehen.

Die Tipps von Imke Cronshage:


Licht tanken

Erstes Gebot: „Raus an die frische Luft, Sport treiben, Licht tanken“, sagt Cronshage und rät, von der Couch herunter zu kommen und sich viel zu bewegen – am besten draußen.

Freunde treffen

Zwischenmenschliches Miteinander tut der Seele gut. Deshalb sollte man nicht alleine zu Hause bleiben, sondern sich regelmäßig mit netten Menschen treffen.

Gesund essen

Auf dem Speiseplan stehen im November viel frisches Obst und Gemüse. „Das Ergebnis sind weniger Kilos und mehr Gesundheit durch Vitamine und ein gutes Abwehrsystem“, erklärt Cronshage. Also Finger weg von zu viel Fettigem und Süßem.

Beschäftigung suchen

„Was tun Sie am liebsten?“, fragt die Heilpraktikerin. Denn vor einem Stimmungstief kann helfen, sich beispielsweise mit Tanzen, Singen, Malen oder Musizieren zu beschäftigen – oder was auch immer einem gut liegt. „Tätigkeiten im künstlerischem Bereich beispielsweise sind Nahrung für die Seele“, ist Cronshage überzeugt von einer positiven Wirkung.

Tee trinken

Wenn draußen schlechtes Wetter ist, kann man es sich stattdessen drinnen richtig gemütlich machen: Bequeme Kleidung, ein heißer Tee, dicke Socken und Kerzenlicht, und schon kann lässt sich ein verregneter Nachmittag eingekuschelt im Lieblingssessel genießen. „Die ruhige Jahreszeit hat auch immer etwas mit Einkehr zu tun“, erläutert die Huderin.

Entspannen

Wellness für die Seele – dieses Sprichwort kommt nicht von ungefähr. Deshalb empfiehlt Imke Cronshage Saunabesuche und Schaumbäder mit wohltuenden Zusätzen wie zum Beispiel Zitrusdüften. Auch eine Wärmflasche sorgt für wohlige Wärme.

Vitamin D aufnehmen

Nicht nur über das Sonnlicht lässt sich der Vitamin D-Haushalt auffüllen. In der Ernährung kommt es am häufigsten in Fettfischen wie Aal, Hering oder Lachs vor, kann aber auch als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. „Die Versorgung mit dem ,Lichtvitamin’ ist in der dunklen Jahreszeit oft zu gering“, erklärt Cronshage.

Apotheker fragen

Wer dagegen etwas aus der Apotheke möchte, dem rät sie zu Johanniskraut: „Hochdosierte Präparate können eine antidepressive Wirkung haben.“ Wer also regelmäßig nach draußen geht, sich nicht verkriecht und für Wohlfühl-Stimmung sorgt, den wird der Novemberblues wohl nicht so schnell ereilen. So hat doch die dunkle Jahreszeit etwas Gutes: Man kann mal wieder getrost einen Nachmittag zu Hause bleiben, sich eine Jogginghose überziehen und ein gutes Buch schnappen und den Ausblick durch das regennasse Fenster genießen.

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