Hude - Hanna Renke musste ganz schon in die Pedale des Kettcars treten. Immerhin hatte sie einen recht großen ausgedienten Tannenbaum im Schlepptau. Das kostete schon etwas Kraft, den Baum zum Grünstreifen an der Straße Hohelucht zwischen dem Dachsweg und Im Obstgarten zu befördern. „Ich muss noch zwei holen“, sagte die junge Dame und sauste mit ihrem mobilen Untersatz schon wieder weg.

Inzwischen hatte Karl-Heinz Alzog mit seinem Team das schwere Schreddergerät platziert. Und dann ging es Schlag auf Schlag. Ohne große Mühen fraß die Maschine die ausgedienten Weihnachtsbäume, wie nichts. Für die vielen Familien eine gute Möglichkeit die Bäume zu entsorgen. Den Obolus von zwei Euro pro Baum, manchmal gab es auch mehr, nahm Linda Alzog in Empfang.

Die Schredder-Aktion hatte das Lohnunternehmen zuvor an der Grundschule Hude-Süd (Glatzer Straße) gestartet. Auch hier lieferten die Familien ihren Bäume an.

Weitere Standorte waren neben dem Grünstreifen an der Straße Hohelucht der Schützenplatz (Auf dem Klüterort), die Grundschule Jägerstraße und zum Abschluss (Neuer Platz) auf dem Parkplatz beim Raiffeisenmarkt Hude an der Langenberger Straße.

Die Huder Gemeindeverwaltung unterstützt die jährliche Aktion der Firma Alzog ausdrücklich. So werde ein sinnvoller Beitrag zum Umweltschutz geleistet, heißt es von der Gemeindeverwaltung. Auf schnellem Wege erfolge eine ordnungsgemäße Entsorgung der nicht mehr benötigten Weihnachtsbäume.


In diesem Jahr soll der Erlös der Aktion dem Hospizkreis Ganderkesee-Hude zu Gute kommen.