Hude - Eine Reihe „über- und außerplanmäßiger Ausgaben“ in Höhe von mehr als 400 000 Euro hat der Gemeinderat in seiner Sitzung genehmigt. Gedeckt werden die Ausgaben durch Einsparungen beim Ankauf von Grundstücken, beim Aufsichtsturm Naturbad, beim Kulturhof oder bei der Sanierung der Oberflächenentwässerung der Lerchenstraße.

Die Erweiterung der Kindertagesstätte „St. Marien“ schlägt mit 190 000 Euro zusätzlich zu Buche. Für die Errichtung einer Fußgängerampel im Bereich der Straße „Am Bahndamm“ werden 35 000 Euro zur Verfügung gestellt. Sanierung und Gestaltung der Außenbereiche des Hallenbades benötigen jeweils weitere 40 000 Euro. Dazu kommen die Erschließung des Baugebietes „Wilhelmstraße“ mit zusätzlich 100 000 Euro sowie die Abrechnung der Geschwisterermäßigung in den Kitas für 2018 mit rund 7400 Euro. „Bauchschmerzen“ habe Kirsten Neuhaus von den Grünen, weil weniger Geld in neue Baugrundstücke investiert werde. Bürgermeister Holger Lebedinzew sagte, dass derzeit kaum Flächen angeboten würden. „Es ist nicht so, dass wir keine Grundstücke haben wollen oder haben müssen“, sagt er.