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Bahnhofszugang Süd Barrierefreiheit landet in der Schublade

Hude - „Das ist schon schäbig“, sieht auch Bürgermeister Holger Lebedinzew Handlungsbedarf im Bereich der Huder Bahnhofszugänge. Das sagte er auf der Bürgerversammlung am Dienstagabend. Der Zugang Süd sei nicht einladend. Und der marode Zustand der Einhausung des dortigen Treppenhauses führe dazu, dass auch viel „gesprayt“ werde.

Optisch verschönern

„Wir haben schon einmal komplett gereinigt“, so Lebedinzew. Die einmalige Beseitigung der Sprayer-Spuren koste um die 7000 bis 8000 Euro. Auch seien Anzeigen gegen die unbekannten Sprayer erstattet worden, bislang erfolglos.

Laut Lebedinzew will die Gemeinde nun versuchen, mit großen, soliden Plakatwänden, die touristische Motive zeigen und zugleich auch als Wegweiser fungieren sollen, die verfliesten Zugänge zu den Bahnsteigen optisch zu verschönern. Auch die Einhausung des Treppenhauses Süd soll schöner werden.

Letzteres sei aber schwierig, da man von der Bahnseite nicht einfach so daran arbeiten, sondern Sperrzeiten beantragen müsse. Man wolle jetzt aber schauen, „was wir können und dürfen, um das ein bisschen zu verschönern“.

Wenig Hoffnung machte der Bürgermeister allerdings dem Vertreter des Seniorenbeirates, Günter Budde, der forderte, den seit Jahren auf der Wunschliste stehenden barrierefreien Zugang auf der Südseite des Bahnhofes nicht in der Schublade verschwinden zu lassen. „Wir sollten uns ernsthaft Gedanken machen“, forderte Budde, damit man „Schritt für Schritt weiterkommt“.


Andere Dinge dringlicher

„Ich sehe andere Dinge dringlicher“, sagte Bürgermeister Holger Lebedinzew dazu und verwies auf die vielen großen Bauprojekte der nächsten Zeit in der Gemeinde. Auch gebe es bislang noch keine Lösung, wie das Problem mit der zu steilen Rampe auf der Südseite aus der Welt zu schaffen sei.

Ein Aufzug, der um die 500 000 Euro koste, sei sehr störanfällig. Und eine Möglichkeit, die Rampe insgesamt abzuflachen, gebe es nur, indem man sie „wendele“ in Richtung Hohe Straße, dafür werde aber sehr viel Fläche benötigt.

Lebedinzew bat um Geduld, da man sich derzeit vonseiten der Verwaltung um Kitas, Schulen und andere Projekte kümmern müsse. Das seien Pflichtaufgaben, die Herstellung der Barrierefreiheit auf der Bahnhofs-Südseite sei hingegen die Kür, so seine Meinung.

Zugang Nord barrierefrei

Es bestehe auch jetzt schon die Möglichkeit, die Bahnsteige barrierefrei von der Nordseite zu erreichen. Auf dem Bahnhofsvorplatz (Nordseite) stünden in der Regel auch Behindertenparkplätze zur Verfügung, wenn nicht gerade Markt sei, so der Bürgermeister.

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