HUDE - In Schwindel erregenden Höhen verrichteten Anton Heck und Klaus Wech in den vergangenen drei Tagen ihre Arbeit an der Huder Klosterruine. Grund war eine routinemäßige Kontrolle des historischen Gebäudes. Ein paar Kleinigkeiten müssten an der Fassade erledigt werden, sonst befände sich die Ruine in einem sehr guten Zustand, konstatierten der Steinmetz und der gelernte Tischler. Aktuell bestehe keinerlei Gefahr für Besucher. Vor zwei Jahren wurden bereits Arbeiten an der Ruine auf dem Gelände von Margaretha von Witzleben durchgeführt. „Wir haben die Arbeiten von damals noch einmal dokumentiert“, erklärte Wech. „Die Ruine ist in einem sehr guten Zustand.“
Drei Tage lang kontrollierten die „Seilkünstler“ jeden Zentimeter der Fassade. Jetzt müsse nur verhindert werden, dass zu viel Wasser in das Bauwerk eindringt. „Das sind normale Restaurationsarbeiten“, sagte Heck. Er und sein Kollege haben eine Zusatzausbildung im Klettern, um diese Kontrollen vorzunehmen.
